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"Das ist die bisher wichtigste Sitzung"

Dorferneuerung Wittelsberg "Das ist die bisher wichtigste Sitzung"

Am Dienstagabend geht es ab 20 Uhr im Bürgerhaus in der öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung für Wittelsberg um zentrale Zukunftsfragen.

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Seit der Fertigstellung der Ortsumgehung der L 3048 ist der überörtliche Verkehr aus Wittelsberg herausgenommen. Das eröffnet für die Dorfmitte im anlaufenden Dorferneuerungsprogramm gewisse Optionen.

Quelle: Thorsten Richter

Wittelsberg. Im Rahmen der Erstellung der Dorfentwicklungsplanung, an der sich natürlich alle Wittelsberger beteiligen konnten,  wurde eine  Vitalisierung der Dorfmitte verabredet. Um eine zukunftsorientierte bürgerfreundliche Dorfmitte zu schaffen, kamen die Wittelsberger überein, das alte nicht mehr im Gebrauch befindliche Backhaus abzureißen, um Platz für einen Marktplatz zu schaffen.

„Nachdem nun das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro mit allen Anliegern in zentraler Ortslage gesprochen hat, geht es nicht mehr nur um den Abriss des gemeindeeigenen Backhauses“, informiert Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz.  Sondern worum noch? Schulz: „Auch der Traditionsbetrieb Frischemarkt Wilhelm, ein ganz zentraler Bestandteil der Marktplatzidee, steht vor einem Umbruch.“

Entsprechend geht  es auch laut Tagesordnung zunächst um die Zukunft des Frischemarktes und dann um die Vorstellung neuer Ideen für das Marktplatzprojekt. „Das sind Veränderungen, von denen vor einem Jahr noch keiner dachte, dass sie auf uns zukommen. Sie  beeinflussen gewaltig das angedachte Marktplatzprojekt“, sagt Schulz und   wünscht sich als Arbeitskreisvorsitzender der Dorferneuerung in Wittelsberg eine „größtmögliche Beteiligung“ der Wittelsberger Bürger am heutigen Abend.

Ist der Frischemarkt etwa schon bald Geschichte? Nein. Er könnte modernisiert werden. Mit einem neuen Partner könnte die Zukunft des Marktes als „Shop im Shop“ angegangen werden, ohne dass die unverwechselbare  Identität des Feinkostladens aufgegeben wird, der über viele Jahre schon unter anderem aufgrund seiner Weine und Käsespezialitäten auch überregional einen sehr guten Ruf genießt. „Es geht um die Zukunft des Dorfes und die geht alle etwas an“, meint der Bürgermeister und teilt vielsagend weiter mit: „Die Sitzung ist die wichtigste, die wir bisher hatten.“

Das „Marktplatzprojekt“ ist derzeit im festgesetzten Gesamtinvestitionsrahmen nur als sogenannte „Option“ enthalten. Eine feste Zusage hierfür kann nur dann in Aussicht gestellt werden, wenn eine funktionale „Aufwertung“ belegt werden kann. Das wurde auch so im Protokoll  des zweiten Gesprächskreises mit dem Thema „Die Zukunft des Handels, Handwerks und Gewerbe in Wittelsberg“ vom 24. Mai so festgehalten. Je nach Verlauf der Diskussion schließen sich weitere wichtige Themen an. So geht es um die Planung zur Umfeldgestaltung des Bürgerhauses und der Hirtenwiesenstraße, um die Gestaltung des Kirchbergs, um die Neuordnung des Jugendclubs und die Fortführung des Marketings für Unternehmen.

Hintergrund:

 Wittelsberg wurde im Juli 2010 als Förderschwerpunkt in das Hessische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen.Im Rahmen der Dorferneuerung können private Bau- und Sanierungsvorhaben in der alten Ortslage (Fördergebiet) durch Gewährung von Zuschüssen gefördert werden.Als Ansprechpartnerin steht Anke Schmidt, Leiterin des Fachbereichs Bauen, Planen und Umwelt, in der Gemeindeverwaltung, Telefon 0 64 24 / 304 30, zur Verfügung.

Alles Wissenswerte  zur Dorferneuerung im Ortsteil  Wittelsberg hat die Gemeinde Ebsdorfergrund auf ihrer Homepage im Internet,www.ebsdorfergrund.de  unter der Rubrik „Bauen und Wohnen“  zusammengetragen.

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