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Clemens Wirth hält Töpferscheibe an

Töpferei Clemens Wirth hält Töpferscheibe an

Nach 30 Jahren übergibt Inhaber Clemens Wirth zum 1. April seine Töpferei an die langjährige Gesellin Eva Kleiner. Damit verändert sich auch der Standort, doch der Name bleibt bestehen.

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Eva Kleiner (von links) und Clemens Wirth begutachten vor dem Brennofen neue Produkte.

Quelle: Sonja Achenbach

Rauischholzhausen. Vor 30 Jahren wagte Clemens Wirth den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete die Töpferei Wirth in Rauischholzhausen. Er beschäftigte seitdem jedes Jahr zwei bis vier Angestellte. Seitdem werden bei ihm gute Töpfereiprodukte mit hohem Gebrauchswert und solidem ästhetischem Wert hergestellt, sagt Wirth. Diese bietet er über den Werkstattladen, verschiedene Märkte und dem Vertrieb im Internet seinen Kunden zum Erwerb an. „Ich bin kein Künstler“, so Wirth „und habe es daher immer vermieden, meine Produkte zu signieren.“ Im Vordergrund stehe bei ihm der Gebrauchswert und die Funktion eines Produktes.

Das sein Stil, den Wirth eher als schlicht bezeichnen würde, bei seinen Kunden Anklang findet, zeigen häufige Nachfragen in diesen Tagen, ob mit dem Wechsel des Inhabers der Stil der Produkte bestehen bliebe. Dies kann die neue Inhaberin Eva Kleiner nur bestätigen. Ihre Hauptaufgabe bestehe erst einmal darin, in das neue Dasein als Unternehmerin hereinzuwachsen erzählt sie. Dazu gehöre auch der Ausbau der zukünftigen Werkstatt im Gartenweg 5 in Schwabendorf, die momentan in vollem Gange sei. Bei allen Änderungen sei es jedoch besonders wichtig, Altbewährtes bei zu behalten.

von Sonja Achenbach

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