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Christdemokraten wollen, dass sich Kinder sicher fühlen

CDU stellt Anträge Christdemokraten wollen, dass sich Kinder sicher fühlen

Die versuchte und glücklicherweise missglückte Entführung eines Kindes in Niederweimar im Vormonat hat sicher niemanden in der Großgemeinde Weimar kalt gelassen.

Weimar. „Dieses Vorkommnis muss für uns alle Anlass und Motivation sein, noch mehr für die Sicherheit der Kinder in der Gemeinde Weimar zu tun“, meint Jost Kisslinger, Fraktionsvorsitzender der CDU Weimar. Im Namen der Fraktion ist er tätig geworden und hat zur Parlamentssitzung am morgigen Donnerstag einen Prüfantrag formuliert. Danach soll der Gemeindevorstand der Gemeinde Weimar prüfen, ob und in welcher Form ein Programm zum Schutz von und als Hilfe für Kinder in der Gemeinde umgesetzt werden kann. Insbesondere soll auch eine Einbindung des Gewerbevereins geprüft werden.

„Die Teilnehmer des Programms signalisieren mit einem entsprechenden Zeichen am Schaufenster oder der Eingangstür, dass sie Kindern in Not- oder Krisensituationen helfend zur Seite stehen und Hilfe suchende Kinder nicht abweisen“, führt Kisslinger in der Begründung zum Prüfantrag aus. Dabei gehe es um die Belange des jeweiligen Kindes, auf das auch alltägliche Dinge belastend wirken können. Die Hilfe könne also auch schon ein ermutigendes Gespräch oder auch die Bereitstellung eines Telefons für einen Anruf bei den Eltern des Kindes sein. „Das entsprechende, dann noch zu entwerfende Symbol zeigt den Kindern, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden, sondern an den Anlaufstellen Ansprechpartner und Hilfe finden“, so der Christdemokrat.

n Die CDU ist laut Tagesordnung die einzige antragstellende Fraktion in der nächsten Sitzung. Dafür bringt sie auch gleich vier ein.

Unter anderem geht es um die Erstellung einer Entwurfsplanung für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrten in den Ortsteilen Oberweimar und Niederweimar. Die CDU möchte auch unter Einbeziehung der jeweiligen Ortsbeiräte Lösungen erarbeiten, die den Interessen der Bürger entgegenkommen, gleichzeitig aber auch nicht die Geschäfte vollständig vom Verkehrsfluss abkoppeln.Dabei sei darauf zu achten, dass Anlieger nicht zusätzlich finanziell belastet werden.

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Weimar tagt am Donnerstag, 15. November, ab 20 Uhr im Ratssaal der Gemeindeverwaltung in Niederweimar.

von Götz Schaub

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