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Bürgerpartei lässt sich von neuen Vorgaben überzeugen

Windkraftanlagen Bürgerpartei lässt sich von neuen Vorgaben überzeugen

Mit der absoluten SPD-Mehrheit im Rücken konnte Bürgermeister Andreas Schulz sich sicher sein, dass das Windrad-Projekt in der Gemarkung Leidenhofen auch vom Parlament gebilligt wird.

Dreihausen. Am Montag stand unter anderem der Beschluss einen Städtebaulichen Vertrag mit der Firma G.A.I.A mbH abzuschließen auf der Tagesordnung der Gemeindevertreterversammlung. Andreas Rink von der ÜBE/FWG machte deutlich, dass seine Fraktion die veränderten Voraussetzungen seit 2002 für den Bau von drei Windrädern nicht nur zur Kenntnis genommen habe, sondern deswegen auch heute, also im Jahr 2012, zustimmen könne. Auch Ludwig Bender, Fraktionschef der CDU kündigte für seine Fraktion in Teilen eine veränderte Haltung zu diesem Projekt an. Doch machte er auch deutlich, dass ihm persönlich die neuen Maßstäbe noch immer nicht ausreichen, um sein Okay dazu zugeben. Schulz hatte zuvor noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass auch die Nachbarkommune Allendorf in Betracht ziehe, auf ihrer Seite nahe dieser Windräder in Windkraft zu investieren. Auch legte er dar, dass es auch aus Sicht des Tier- und Naturschutzes Lösungen gebe, wie beispielsweise das Abschalten der Windräder während des Vogelzuges. Die Fraktion der Grünen hatte einen Antrag eingebracht, der sich in zwei Punkte gliederte. Der ersten Punkt des Antrags wurde angenommen, der zweite mehrheitlich abgelehnt. Angenommen wurde der Zusatz, dass der Gemeindevorstand damit beauftragt werden soll, durch Informationen im Internet auf www.ebsdorfergrund.de und in den Ebsdorfergrund Nachrichten sowie auf einer Bürgerversammlung auf die Möglichkeit eines Erwerbs von Anteilen durch Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und der Bürgersolar eG hinzuweisen. Hingegen sah es die Mehrheit des Parlaments als nicht zielführend an, dass Einnahmen aus Pacht und Wegenutzung nur zur Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und Umstellung auf regenerative Energieerzeugung in privaten Haushalten genutzt werden sollen.

von Götz Schaub

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