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Bürgerbus gehört jetzt zum festen Angebot in Weimar

Ehrenamtliche Hilfe Bürgerbus gehört jetzt zum festen Angebot in Weimar

Das bisher zehnköpfige Bürgerbus-Fahrerteamerhält Verstärkung durch Herbert Vollmer aus Wenkbach und erwägt Neuerungen.

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Der neue Fahrer Herbert Vollmer (im Bus) erhält von Bürgermeister Peter Eidam die Fahrpläne. Vollmers Kollegen Werner Reif (von links), Manfred Agricola, Heike Kahler, Waldemar Kullmann, Erich Schneider, Günther Klein, Horst Nau, Heinz-Georg Heiland und

Quelle: Simone Schwaln

Weimar. Die ehrenamtlichen Fahrer, die seit September 2010 vor allem ältere Menschen in der Gemeinde Weimar unentgeltlich mit dem Bürgerbus transportieren, freuen sich über die Unterstützung durch Herbert Vollmer.

Das Angebot des "Arbeitskreises Bürgerbus" wird gern und vermehrt in Anspruch genommen. Zwischen März vergangenen und Anfang dieses Jahres haben die Ehrenamtlichen, die zwischen 47 und 73 Jahre alt sind, rund 500 Personen zwischen den Ortsteilen der Gemeinde hin- und hergefahren.

Dreimal pro Woche nutzen überwiegend ältere Menschen die Möglichkeit, mit dem Bürgerbus zu fahren, um beispielsweise Arzttermine wahrzunehmen oder einkaufen zu gehen. "Viele können in die regulären Busse nicht so gut einsteigen", erklärte Werner Reif. Außerdem fährt der Bürgerbus Strecken, die für ein Verkehrsunternehmen unwirtschaftlich sind. Eine weitere Ausweitung des Fahrplans wird bereits in Erwägung gezogen. Daher freuen sich die Mitglieder des Arbeitskreises über jede weitere Unterstützung. "Wir suchen noch weitere Fahrer, die ein- bis zweimal im Monat Personen mit dem Bürgerbus transportieren", sagte Horst Nau. Die Fahrer müssen einen Personenbeförderungsschein erwerben. Hierfür müssen sie einen Reaktions- und Sehtest sowie eine Gesundheitsuntersuchung durchlaufen. "Das dauert nur etwa zweieinhalb Stunden", sagte Vollmer. Darüber hinaus müssen ältere Führerscheine auf den EU-Ausweis umgeschrieben werden. Die Kosten, die zwischen 120 und 180 Euro liegen, werden erstattet. Seit Weihnachten vergangenen Jahres erhält der Arbeitskreis regelmäßig Spenden von Gemeindemitgliedern und Kleinunternehmen. Dafür sind die Mitglieder äußerst dankbar. Auch der Unterstützung der Gemeinde können sie sich gewiss sein: Es ist sicher, dass der Bürgerbus bis mindestens Dezember 2014 unterwegs sein wird.

von Simone Schwalm

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