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Blumenwiesen und ein Fotografie-Stand

Projekte im Dorf Blumenwiesen und ein Fotografie-Stand

Bei der ersten Ortsbeiratssitzung des Jahres waren in Niederwalgern vor allem Projekte zum Wettbewerb „Unser Dorf“ Thema. Außerdem ging es um einen Zirkus, der im Ort überwintert.

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Niederwalgerns Ortsvorsteher Hans Heinrich Heuser (Zweiter von rechts) und weitere Mitglieder des Ortsbeirats berieten über bevorstehende Projekte.

Quelle: Lisa Rösser

Niederwalgern. Das mit Abstand am sehnlichsten erwartete Ereignis des neuen Jahres stellt in Niederwalgern der anstehende Wettbewerb „Unser Dorf“ dar. In der Sitzung des Ortsbeirats stellte Heinrich Heuser einige der geplanten Projekte vor.

Dazu zählen das Anlegen von Blumenwiesen im Ort, die Einrichtung eines Beobachtungs- und Fotografie-Standes am Naturschutzgebiet sowie die Aufstellung einer Informationstafel mit dem Thema „Das Leben in unseren Wäldern“. Diese soll von Jagdpächter Dr. Otto Diefenbach angefertigt werden und vor allem Spaziergänger über die heimische Flora und Fauna informieren. „Wir möchten das statt an Pfosten an einer alten, entrindeten und speziell behandelten Eichenkrone anbringen, damit es schön zur Natur gehörig wirkt“, sagte Heuser. Wo die Tafel stehen soll, steht noch nicht fest: „Schön wäre es, die Tafel am Waldrand anzubringen, aber wir müssen noch mit Eigentümern sprechen.“ Noch bis zum 22. Januar, der nächsten Sitzung zum Wettbewerb, können sich interessierte Bürger für ihre Mitarbeit bei verschiedenen Projekten anmelden. Geplant sind monatliche Treffen bis zum Wettbewerb.

Für Aufmerksamkeit gesorgt hatte in Niederwalgern zuletzt der Zirkus, der zurzeit auf dem Festgelände des Ortes sein Winterlager aufgeschlagen hat. Ursprünglich war nur ein insgesamt zweiwöchiger Aufenthalt vorgesehen, jedoch konnte der Zirkus witterungsbedingt nicht weiterziehen. Auf die Beschwerde einiger Anwohner hin ließ das Ordnungsamt nun mitteilen, dass der Zirkus „nicht legal vertrieben“ werden könne. „Das wird eventuell bedeuten, dass wir keinen Zirkus mehr annehmen können, was schade ist“, kommentiert dies der Ortsvorsteher.

Die Ortsbeiratsmitglieder berieten über einen Antrag, eine der Hainbuchen am neuen Friedhof zu fällen. Anstatt der Fällung schlug der Ortsbeirat einen regelmäßigen Rückschnitt vor.

von Lisa Rösser

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