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Blechroller tuckern gemütlich zum Edersee

Wochenendtour Blechroller tuckern gemütlich zum Edersee

Die Tradition lebt weiter: Bereits zum neunten Mal haben sich die Weimarer Blechroller-Freunde mit ihren Gefährten auf „große Fahrt“ begeben. Ziel ihrer Wochenendtour war ein Campingplatz am Edersee.

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Neun Männer starteten an einem Freitagnachmittag ab Wolfshausen in Richtung Edersee – die Tochter von Martin Krantz wäre sicher gerne mitgefahren, doch für derartige Rollerfahrten ist sie noch viel zu jung.

Quelle: Stefan Weisbrod

Wolfshausen. Aufkleber auf den Gefährten der Blechroller-Freunde aus der Gemeinde Weimar dokumentieren, wie aktiv sie sind. Vor acht Jahren fuhren sie zum ersten Mal gemeinsam zum Edersee. „Aus einer Bierlaune heraus“, wie Martin Krantz erklärte. Wer seitdem immer mit dabei war, sammelte nun sein neuntes Kreuzchen – vielleicht aber auch schon sein zehntes. Denn auch eine Fahrt über den Brenner im letzten Jahr ist auf dem Aufkleber zu finden. „Bei mir fehlt da leider das Kreuz“, erklärte Krantz.

Als Familienvater habe er einfach nicht die Zeit gehabt, von Bayern über die Alpen bis nach Italien zu fahren. Den Edersee-Trip hat er bisher aber immer mitgemacht – wie viele andere, die in Richtung Edertal starteten, auch. Neun Männer begannen am frühen Freitagnachmittag ihre Tour an den flächenmäßig zweitgrößten Stausee Deutschlands, einige weitere Personen folgten später. Einer der Rollerfreunde, Siegfried Pfaff, war sogar extra aus Aschaffenburg angereist, um mitfahren zu können. Das Ziel war der Campingplatz „Am Linge“ in Bringhausen am Südufer des Sees. „Dort sind wir gut aufgehoben“, wusste Krantz schon vor der Abfahrt zu berichten. Schließlich kennen die Rollerfahrer Platzwart Lars Meißner bereits seit vielen Jahren. „Er wird uns auch diesmal wieder versorgen“, sagte Krantz voller Vorfreude.

Bis zum Sonntag blieben die Weimarer am Edersee. Am Samstag war „Kulturprogramm“ angesagt, wie Krantz berichtete. Diesmal war eine Fahrt mit einem Schiff über den See geplant. Einen Tag später ging es dann gemeinsam wieder zurück in die Heimat. Im nächsten Jahr wird dann sicher wieder eine Tour gestartet. Auf den Aufklebern ist das Jahr 2011 schließlich bereits zu finden.

von Stefan Weisbrod

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