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„Bioenergiepark“ vertraglich besiegelt

Ebsdorfergrund „Bioenergiepark“ vertraglich besiegelt

In Heskem-Mölln wird die größte Biogasanlage Mittelhessens entstehen. Die Verträge für deren Bau wurden nun zwischen der Biogas Ebsdorfergrund GmbH und Co. KG, einer Tochter der Altus AG, und den Stadtwerken Marburg unterzeichnet.

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Konrad und Armin Claar (Inhaber von BM Biokraft Mittelhessen BetriebsGmbH, hintere Reihe von links), Bürgermeister Andreas Schulz, Malte Pierau (Altus AG) sowie Wolfgang Fettig (Biogas-Ebsdorfergrund GmbH und Co. KG, vorne von links), Norbert Schüren und Rainer Kühne (Stadtwerke Marburg) bei der Unterzeichnung der Verträge.

Quelle: Privatfoto

Ebsdorfergrund. „Mit dem Bau der Biogasanlage wird im Juni dieses Jahres begonnen“, erklärte Rainer Kühne von den Stadtwerken Marburg. Im März/April 2011 soll die Anlage komplett fertig sein.

Parallel dazu werden die Stadtwerke im Sommer eine 5 Kilometer lange Hochdruck-Gasleitung von Marburg-Cappel über Beltershausen-Frauenberg nach Heskem-Mölln verlegen.

Mit Inbetriebnahme der Biogasanlage wird das Biogas in Erdgas umgewandelt und in das Erdgasnetz der Stadtwerke eingespeist.

Für den Bau der Erdgasleitung sowie der Konditionierungsanlage investieren die Stadtwerke 2 Millionen Euro. Die Investitionssumme seitens Biogas Ebsdorfergrund GmbH und Co. KG (Altus AG) für den Bau des Bioenergieparks beträgt 10 Millionen Euro. Der Standort wurde bewusst gewählt, um die Ortslagen vom Verkehr frei zu halten.

Vorgesehen ist die Inbetriebnahme für April 2011. „Die Anlage erzeugt 500 Kubikmeter Biogas pro Stunde und wird zunächst den Gasbedarf von Marburg bis zu 8% decken“, so Rainer Kühne.

Dies entspricht einer jährlichen Energiemenge von mehr als 40 Millionen kWh. Das heißt, mehr als 3.000 Haushalte könnten mit Strom versorgt werden, und zusätzliche 600 Haushalte mit Wärme. Später ist geplant, den Ebsdorfer Grund zu versorgen, zunächst muss aber mit dem Tag der Inbetriebnahme eine 100-prozentige Abnahme gesichert sein.

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