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Bio-Dinkel gegen grüne Gentechnik

Aktion „Zukunft säen“ Bio-Dinkel gegen grüne Gentechnik

Mit dem Einsäen von Bio-Dinkelsamen machte das Ehepaar Gabriel vom gleichnamigen Hofgut in Stedebach am Sonntag auf den steigenden Anteil von genetisch verändertem Saatgut in der Landwirtschaft aufmerksam.

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Die Sämänner, -frauen und -kinder brachten Dinkelsamen auf dem Feld in Stedebach aus.

Quelle: Sonja Achenbach

Stedebach. Als sie im Jahr 1980 mit der biologischen Landwirtschaft begannen, seien sie der erste Biohof im Kreis gewesen, erzählte Joachim Gabriel, Inhaber des Hofes im kleinsten Weimarer Ortsteil. In diesem Jahr nahmen sie zum ersten Mal an der länderübergreifenden Aktion „Zukunft säen“ unter anderem des Demeter-Verbandes zur „biologischen Saatgutverbreitung“ teil. Symbolisch, zugleich aber auch „handfest“ wurde auf einem Acker Brotgetreide aus biodynamischer Züchtung ausgebracht.

In einem Vortrag wurden die etwa 100 Teilnehmer der Aktion darauf aufmerksam gemacht, dass die Europäische Union den Umgang mit genetisch verändertem Saatgut mittlerweile den einzelnen Mitgliedsstaaten überlasse. Dadurch liege die Verantwortung nicht mehr nur bei den Landwirten, sondern auch bei den Konsumenten, die Landwirte zu fördern, die ihre Felder auf biologisch-dynamische Art betreiben.

von Sonja Achenbach

Mehr zur Aktion lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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