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Baden, beten und jede Menge Beifall

Weimar geht baden Baden, beten und jede Menge Beifall

Anspornenden Beifall gab es für Bürgermeister Peter Eidam und Pfarrer Alexander Bartsch, die das Motto des gestrigen Tages am Niederweimarer See umsetzten: Sie gingen baden.

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Mitglieder von vier Weimarer Posaunenchören begleiteten den Gottesdienst musikalisch.

Niederweimar. „Da soll noch einmal jemand sagen, in unseren Dörfern wäre nichts los“, freute sich Pfarrer Alexander Bartsch über die vielen Besucher am Weimarer See.

Zahlreiche Bürger aus der Gemeinde Weimar waren gestern der Einladung von Bartsch, Bürgermeister Peter Eidam und Seeparkbetreiber Günter Gerkau gefolgt und besuchten die Veranstaltung „Weimar geht baden“ im Seepark Niederweimar.

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Besucher im Zelt und im Freien direkt am Wasser zunächst einen Gottesdienst der besonderen Art. Mehr als 20 Bläser, die den Posaunenchören der vier großen Weimarer Kirchengemeinden angehören, begleiteten Lieder wie „Ins Wasser fällt ein Stein“ und „Lobe den Herrn“ musikalisch. Auch die Kinder des Evangelischen Kindergartens „Abenteuerland“ Niederweimar erfreuten die Gottesdienstbesucher mit ihrem Gesang.

Bartsch zeigte sich beeindruckt von der regen Teilnahme und hob den Zusammenhalt und das Engagement der Weimarer Bürger hervor. „Zwei Aufgaben liegen jetzt noch vor uns“, kündigte er an. Es sei wichtig, weiterhin Hand in Hand zu gehen und miteinander in Frieden zu leben. Symbolisch fassten sich alle an den Händen, als der Pfarrer den Segen sprach.

Den Besuchern gefiel der Gottesdienst im Freien. Claudia Schleich aus Niederweimar, die mit ihrer neunjährigen Tochter Eva Johanna zum See geradelt war, sagte: „Das Ambiente am See ist super. Ein Gottesdienst im Freien ist toll, da sind wir immer dabei.“

Die Bläser leiteten mit „Joshua fit the battle of Jericho“ zum Fest-Höhepunkt über. „Ich hoffe, Sie haben alle eine Badehose dabei“, forderte Eidam die Gemeindemitglieder dazu auf, mit ihm und Pfarrer Bartsch „baden zu gehen“. Getreu ihres Mottos wagten sich die beiden gemeinsam mit Seeparkbetreiber Günter Gerkau als erste ins ziemlich kalte Wasser.

Die Weimarer hatten sichtlich Spaß dabei, ihren Bürgermeister und Pfarrer dabei zuzusehen, wie sie sich im Wakeboarden und Wasserskifahren versuchten. Jubelnd und klatschend honorierten sie die Bemühungen der beiden. Das animierte auch viele kleine Gäste, sich Neoprenanzüge anzuziehen und ebenfalls die Wasserski-Anlage auszuprobieren.

„Fühlt euch hier wie zu Hause“, lud Gerkau ein und freute sich darüber, so viele Weimarer als Gast zu haben.

Wem das Seewasser noch zu kalt war, konnte sich im Hot Pool aufwärmen, während der Männergesangverein „Klangfarben“ die sportlichen Aktivitäten auf dem See musikalisch begleitete. Nach dem Erfolg dieser Veranstaltung sollen weitere folgen.

von Simone Schwalm

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