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Landkreis weist Anschuldigungen zurück

Aufreguung um Baugenehmigung Landkreis weist Anschuldigungen zurück

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat eine Behauptung der Bürgerbewegung Wenkbach als unwahr zurückgewiesen. In einer Veröffentlichung schrieb die Bürgerbewegung „Kein Schwerverkehr auf der L 3093“ darüber, dass der Kreis versprochen habe, die Baugenehmigung im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben im Gewerbegebiet Wenkbach/Niederwalgern bis zu einer Sondersitzung der Gemeindevertretung Weimar zurückzuhalten. Das sei nicht geschehen, die Genehmigung sei vorher erteilt worden.

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Am 9. Mai ging es während einer Bürgerversammlung in Niederwalgern hoch her: 400 Menschen machten ihrem Unmut ob des geplanten Logistikzentrums Luft.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Eine solche Zusage habe es nicht gegeben, widerspricht die Pressestelle des Landkreises. Der Kreis als zuständige Baugenehmigungsbehörde habe vielmehr in den vergangenen Wochen immer wieder deutlich gemacht, dass die Baugenehmigung nach Vorliegen und Überprüfung aller erforderlichen Unterlagen ohne weitere Verzögerung erteilt werden muss. Ein Ermessensspielraum stehe dem Landkreis als Baugenehmigungsbehörde hierbei nicht zu.

Die Behörde verdeutlicht, dass im Baugenehmigungsverfahren seitens des Antragsstellers alle rechtlichen Erfordernisse erfüllt worden sind und daher die Baugenehmigung ohne zeitliche Verzögerung zu erteilen war.

Der Landkreis fordert die Bürgerbewegung auf, die „unwahre Tatsachenbehauptung“, seine Baugenehmigungsbehörde habe eine rechtswidrige Verzögerung des Genehmigungsverfahrens zugesagt, unverzüglich öffentlich zurückzunehmen und diese Behauptung nicht weiter zu verbreiten.

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