Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Auf die Bretter, fertig los: 21 Kinder trauen sich

OP erfüllt Kindern Wünsche Auf die Bretter, fertig los: 21 Kinder trauen sich

Wasser, strahlender Sonnenschein und „Action“ - was will man in den Ferien mehr? Die hautengen, anfangs etwas zwickenden Neoprenanzüge, waren schnell vergessen, als es erstmal aufs Wasser ging.

Voriger Artikel
Märchen und Krimi geben sich die Hand
Nächster Artikel
Lockerheit bringt Erfolg beim Sängerwettstreit

An einem strahlenden Morgen in den Sommerferien warten die Gewinner des Anfänger- Wasserski-Kurses auf gespannt darauf, endlich in das kühle Nass zu kommen.

Quelle: Kristina Gerstenmaier

Niederweimar. Aufgeteilt in eine Jungs- und eine Mädchengruppe, durften sich die 21 Kinder, die bei der OP-Ferienaktion eine Wasserski-Einführung im Seepark Niederweimar gewonnen hatten, zwei Stunden lang auf Wasserski- und Wakeboard beweisen. An der kleinen Anfängerseilbahn bekamen sie ein Gefühl für den Wassersport.

„Nicht so schnell aufstehen“ oder „Hinten bleiben“ rief Markus Haser, Wasserski- und Wakeboardlehrer im Seepark am Anfang noch - kurz bevor die Kinder reihenweise nach hinten, nach vorne oder zur Seite ins Wasser plumpsten. Zusammen mit Lucien Gerkau, der die zweite Gruppe betreute, verbesserte der Lehrer geduldig die Haltung der jungen Sportler, gab Tipps und feuerte an.

Als Milia (11 Jahre) aus Marburg direkt von dem Steg vornüber ins Wasser fiel, sagte Gerkau: „Du hast Deine Ski vergessen.“ Und zauberte ihr damit ein frohes Lächeln ins Gesicht. Den Kindern blieb auch gar keine Zeit, frustriert zu sein. Denn mit den Übungen stellten sich schnell erste Erfolgserlebnisse ein - bis die Lehrer riefen: „Ja, und jetzt eine Linkskurve! Und jetzt einhändig.“

„Der Start ist das Schwierigste, bei manchen klappt es schon beim dritten Mal, bei anderen dauert es länger“, erklärte Markus Haser. „Aber ab dem zehnten Start haben es eigentlich alle drauf.“ Und so konnten sich tatsächlich bald alle zumindest ein paar Meter auf den Wasserskiern behaupten.

„Einfach ein geiles Gefühl.“

Mit dem Wakeboardfahren war es einfacher, da ging es weniger darum, das Gleichgewicht zu halten, als um puren Spaß. Auf dem Board kniend ließen sich die Kinder einfach gleiten. „Hier geht es vor allem darum, ein Gefühl für das Wasser zu bekommen“, erklärte Haser.

„Wenn man im Wasser ist, macht es unheimlich viel Spaß, es ist ein gutes Gefühl“, erzählte Milia. Mit „einfach geil“, fasste Manuel (11) aus Marburg das Gefühl zusammen, das er auf dem Wasser hatte.

Nina (auch 11) aus Schröck, die zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Tom auf die Skier gestiegen war, genoss die Aktion: „Am Anfang war ich ganz schön wackelig“, erzählte sie, „aber dann wurde ich sicherer und dann hat es auch Spaß gemacht.“

Es war ein perfekter Tag für eine Wasseraktion. Früh morgens noch diesig, kämpfte sich die Sonne durch die Wolken, um pünktlich zu Beginn des Kurses über dem See zu strahlen. So genossen auch die mitgekommenen Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder den Tag.

Während die kleinen Geschwisterkinder im seichten Wasser spielten und Sandburgen bauten, setzten sich die Erwachsenen in die Sonne, feuerten an und fieberten mit. „Das ist eine wirklich tolle Aktion“, freuten sich Bernd und Karin Gerstung aus Schwabendorf, während ihre Enkelin Vivien (13) ins Wasser platschte. „Wir haben alle Spaß daran, und sogar das Wetter spielt mit.“

Während die Jungs sich noch auf den Wasserskiern abmühten, glitten die Mädchen schon kreischend und jauchzend auf den Wakeboards über das Wasser. Oder sie ließen sich ohne Board und Ski, nur an der Ziehleine festhaltend mit ihren Körpern durch das Wasser gleiten, gingen eine Runde baden oder vergnügten sich auf dem großen Wassertrampolin im See.

„Ihr habt jetzt die Stufe 1 absolviert“, verkündete Lucien Gerkau schließlich. „Wenn ihr wiederkommt, dürft ihr direkt auf die große Bahn und dort alles umsetzen, was ihr heute gelernt habt.“ Nina beispielsweise möchte unbedingt weitermachen. Bei ihr klappte es sogar schon mit der „S-Kurve“ und dem coolen Winken während der Fahrt.

Den Rest des Tages durften die Teilnehmer mit ihren Begleitern am See verbringen. Manche von ihnen hätten aber am liebsten direkt weitergemacht auf den Brettern, die am Seepark die Welt bedeuten.

von Kristina Gerstenmaier

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr