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Auch der letzte Tombola-Erlös soll kranken Kindern helfen

Tradition geht zu Ende Auch der letzte Tombola-Erlös soll kranken Kindern helfen

Insgesamt 20-mal hat Christa Leimbach aus Allna Spenden gesammelt und sie dann bei einer Tombola zugunsten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg verlost.

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Monika Kurbatfinski (links) unterstützte Christa Leimbach (Mitte). Edith Martin bedankte sich für den Einsatz.

Quelle: Mareike Bader

Marburg. Aus gesundheitlichen Gründen war die Tombola beim Kirschenmarkt in Gladenbach für Leimbach die letzte. Gestern trafen sich Christa Leimbach, ihre Freundin und Helferin Monika Kurbatfinski und die Vorsitzende der Elterninitiative Edith Martin im Mutter-Kind-Zentrum in Marburg. Voller Hochachtung und Dankbarkeit würdigte Edith Martin Leimbachs unermüdlichen Einsatz.

Es sei ihr immer ein Herzensanliegen gewesen, kranken Kindern zu helfen. So habe Leimbach auch zu Weihnachten immer geholfen und hatte auch mal den Nikolaus für die Kinder gespielt.

Das große Projekt eines jeden Jahres war allerdings die Tombola. Bereits ab Januar sammelte Christa Leimbach Spenden, ob groß oder klein. Selbst im Urlaub machte sie keine Pause und brachte Spenden mit nach Hause.

Dabei war sie so erfolgreich, dass sie nicht nur ihren Keller, sondern auch den ihrer Mutter in Beschlag nahm.

Ihre Spendenarbeit und ihre Tombola haben sich seit Jahren herumgesprochen. Bis 2009 fand sie beim Straßenfest in Leimbachs Heimatort Allna statt. Nach zwei Jahren beim Sommerfest der Kinderkrebsstation ging sie dieses Jahr zum Gladenbacher Kirschenmarkt und wurde von der Teilnahme regelrecht übermannt.

Tombola-Lose gingen auch in Gladenbach sehr gut

Ihr Bruder hatte das Zelt für den Stand noch nicht einmal aufgebaut, als die ersten Besucher kamen und Lose kaufen wollten. Wie jedes Jahr war für jeden etwas dabei: Dekoartikel, Präsentkörbe, Sonnenbrillen, Spielsachen, Sportartikel, Bücher und sogar ein Aktenvernichter und ein Stepper. So kam sie trotz des Regeneinbruchs am Mittag auf einen Erlös von 1550 Euro, den sie gerne der Elterninitiative übergab. Dabei hob sie die vielen Privat- und Geschäftsleute, die sie immer wieder mit Spenden unterstützt hatten, hervor.

Nach nun 20 Verlosungen ist jedoch Schluss. „Jetzt wird erst einmal geruht“ sagte die Vorsitzende Edith Martin.

Christa Leimbach wird der Elterninitiative auch im Hintergrund erhalten bleiben und weiterhin Firmen und Privatmenschen auf die Elterninitiative aufmerksam machen. Denn so ein Schicksal ist für eine Familie ein harter Schlag. Und die Elterninitiative ist um jede Spende froh, mit der sie diese Familien unterstützen kann.

von Mareike Bader

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