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Argensteiner entscheiden sich für „Notlösung“

Feuerwehr Argensteiner entscheiden sich für „Notlösung“

Er hatte in den vergangenen Jahren „gute“ Arbeit geleistet. Die Argensteiner Brandschützer konnten sich keinen neuen Vorsitzenden vorstellen. Trotz anberaumter Neuwahlen blieb deshalb fast alles beim Alten.

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Es gab Veränderungen bei der Feuerwehr Argenstein: Bürgermeister Peter Eidam (von links), Oliver Grün (stellvertretender Gemeindebrandinspektor), Karsten Löwer, Marc Lipinski, Markus Herrmann (Gemeindebrandinspektor).

Argenstein. Karsten Löwer zieht aus beruflichen Gründen, zumindest vorerst, nach Kiel. Aus diesem Grund sollten zur Jahreshauptversammlung am Freitagabend außerordentliche Neuwahlen stattfinden. Neu zu besetzen war das Amt des Vorsitzenden sowie des Wehrführers. Ein Nachfolger für den Vereinsvorsitz fand sich nicht.

Löwer schlug daher vor, dass er unter diesen Bedingungen das Amt auch weiterführen werde. Gewählt ist er noch für weitere drei Jahre. Jedem müsse aber bewusst sein, dass diese nur eine Notlösung darstelle, so der angehende Lehrer. „Ich werde nur Zeit haben, das Osterfeuer zu planen“, sagte Löwer. Das heißt, dass das Vorstandsteam viele andere Dinge ohne ihren Vorsitzenden regeln muss.

Die rund 30 Mitglieder waren mit dieser Entscheidung vollends zufrieden. Die Neubesetzung des Wehrführeramtes war unproblematisch. Von den anwesenden 16 Aktiven wurde Marc Lipinski mit 14 Jastimmen bei zwei Enthaltungen gewählt.

Zu den Vereinsaktivitäten berichtete Löwer kurz, dass der erfolgreiche Umbau des Umkleideraumes sowie ein gelungenes Osterfeuer und eine ebenso erfolgreiche Nikolausfeier das Vereinsleben 2011 geprägt hatten.

Im Atem gehalten wurde die Einsatzabteilung. Sie rückte zu 20 Einsätze aus, die sich zu insgesamt 240 Einsatzstunden, sprich etwa zehn Tagen Arbeit addierten. Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, Hochwassereinsatz, Ölspur, Zimmerbrand, Feuer bei der Firma Pauly in Wenkbach oder zahlreiche Fehlalarme bei der Firma YKK, ebenfalls in Wenkbach, hatten die Argensteiner Wehr gefordert.

Dass hier stets ein kompetentes Team zu den Einsätzen kommt, betonte der Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann. Ein Drittel aller Einsätze in der Gemeinde hatten die Argensteiner mitgefahren. Herrmann lobte die geleistete Arbeit des ausscheidenden Karsten Löwer. Auch Bürgermeister Peter Eidam schloss sich dem an. „Ich habe in dem Jahr seit ich im Amt bin viel von euch gelernt“, so der Bürgermeister. Er versprach dem Verein jede mögliche Unterstützung. 

von Martina Becker

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