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Am Vorabend zum Energiedorf

Fronhausen Am Vorabend zum Energiedorf

Die Bioenergie-Initiative Fronhausen hat flankierend zur Machbarkeitsstudie schon einige wichtige Vorarbeiten abgeschlossen. Nun gilt es, ausreichend Bürger für das Projekt zu gewinnen.

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An diesem Logo soll das Bioenergiedorf zu erkennen sein.

Fronhausen. Die Bewohner Fronhausens haben jetzt die große Chance, die Zukunft des Dorfes in Sachen Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien mitzugestalten.

Die Bioenergie-Initiative Fronhausen lädt für Freitag (19.2.) zu einer Informationsveranstaltung ein. Ab 19.30 Uhr wird in einer Bürgerversammlung im Bürgerhaus Fronhausen die Machbarkeitsstudie zur zentralen Wärmeversorgung aus regenerativen Energien vorgestellt. Zudem sollen verschiedene Aspekte wie der Zeitplan zur Umsetzung und die Standorte der Anlagen erörtert werden.

Die Mitglieder der Initiative selbst haben im Vorgriff schon einige Vorarbeiten erledigt. So garantiert Hessenforst für eine Zeit von mehr als 20 Jahren die Lieferung des benötigten Waldrestholzes. Die Straßenmeistereien Marburg und Steffenberg liefern das benötigte sogenannte Straßenbegleitgrün“. Und was auch sehr wichtig ist, die Standorte für das Heizkraftwerk, Biogasanlage, für die Wärmeverteilung Nord und Süd sowie für die Großpufferanlagen sind abgesprochen.

Helmut Jung, der dem Fronhäuser Parlament vorsteht, merkte als Mitglied der Initiative an, dass sich in den ersten beiden Bauabschnitten mindestens 140 Privathaushalte dazu entschließen müssten, mitzumachen. Erst dann mache es wirtschaftlich Sinn, die nötigen Schritte einzuleiten.

Zur Versammlung am Freitag ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Fronhausen werden der zukünftige Betreiber der Biogasanlage, Landwirt Andreas Geißler, sowie Sachverständige zur Machbarkeitsstudie anwesend sein.

von Götz Schaub

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