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Alte Volkslieder kehren zurück

Posaunenklänge und Gesang Alte Volkslieder kehren zurück

„Zuhören - Mitsingen - Zuschauen - Genießen“: Unter diesem Motto feierte der Posaunenchor Roth/Wolfshausen am Samstag mit seinen Gästen sein 100-jähriges Bestehen.

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Gemeinsam singen – auch Lieder, die schon fast vergessen waren. Gemeinsam mit zwei Kirchenchören frischte der Posaunenchor Roth / Wolfshausen mit Gästen alte Volksweisen auf.Foto: Krause

Roth. Bereits im Juni wurde das Jubiläum mit einem Festgottesdienst und Ehrungen feierlich begangen. Nun kamen zum zweiten Teil der Feierlichkeiten mehr als 100 Besucher ins Rother Bürgerhaus, um zu gratulieren, aber vor allem um mit dem Posaunenchor einen gemütlichen Nachmittag bei reichlich Kaffee und Kuchen zu genießen. Den Auftakt machte Pfarrer Jobst Duwe mit einer kleinen Andacht. Der Posaunenchor hatte angekündigt, gemeinsam mit den Kirchenchören aus Roth und Wolfshausen sowie dem Männergesangverein Roth seinen Gästen Volkslieder zu präsentieren und sie zum Mitsingen zu animieren. Leider gerieten diese mehr und mehr in Vergessenheit.

Und so wurde Bekanntes und weniger Bekanntes gesungen, um die alten Lieder wieder in das Bewusstsein der Menschen zurückzuholen.

Der Saal war stimmgewaltig besetzt. Die rund 100 Besucher schmetterten begeistert gemeinsam die Lieder.

Zahlreiche Volkslieder beschreiben die Jahreszeiten, so „Nun will der Lenz uns grüßen“, oder „Bunt sind schon die Wälder“.

Und die Natur kam auch nicht zu kurz, wie Liedgut von „Auf, du junger Wandersmann“ bis „Im Wald und auf der Heide“ zeigte. Gut kamen auch schottische Weisen an - ob im Original bei „My Bonnie is over the ocean“ oder als Übersetzung ins Deutsche, wenn es „Nehmt Abschied, Brüder“ heißt. Mit diesem Stück klang die Feier stimmungsvoll aus. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch eine umfangreiche Bilderschau auf der Leinwand, die die 100-jährige Geschichte des Posaunenchors Revue passieren ließ. Gab es aus dem ersten halben Jahrhundert seit 1912 davon noch nicht so viele, waren es aus den letzten 50 Jahren dafür umso mehr. Die Fotos weckten Erinnerungen und regten viele Gespräche an.

von Heiko Krause

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