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All you need is love - Begegnung mit John Lennon

Kultur im Kulturhaus All you need is love - Begegnung mit John Lennon

Die frühen Jahre des Ausnahmekünstlers John Lennon waren das Thema des Programms „All You Need Is Love“ des Ringelnatz-Preisträgers Achim Amme aus Hamburg.

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Das Licht schärfte die Konzentration auf das, worauf es Achim Amme bei seinem Programm über John Lennon ankam. Dazu kam dann noch passende Musik der Beatles.

Quelle: Lisa Rösser

Niederwalgern. „Versammelt euch mit mir im Namen von John Lennon und hört, was er zu sagen hat - Come Together.“ Und zusammengekommen waren sie, um zu hören, wie sie war, die frühe Zeit im Leben des John Lennon, den ein jeder kennt und über den man vieles doch nicht weiß.

Achim Amme, selbst Autor und Schauspieler, brachte im Niederwälger Kunst- und Kulturhaus seinen Zuhörern eben diese Zeit näher.

Gebannt lauschten sie, wie Amme mit geradezu persönlicher Note ausgewählte Stellen aus Philip Normans Lennon-Biografie vortrug und dabei Kindheit, Jugend und seinen Weg zur und innerhalb der Musik nachzeichnete. Die sorgfältig ausgewählten Teile schaffen ein Ganzes auf eine Weise, dass einem kaum einmal bewusst wird, dass sie nicht immer schon in dieser Abfolge gestanden haben - nicht zuletzt durch die Akzentuierung und Kontextualisierung mittels Einspielung passender Musikstücke wie „Paperback Writer“, „Let It Be“ oder „Seargeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band“. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde der Film „Backbeat“ vorgeführt, der sich chronologisch anschließt.

Ursprünglich war das Programm anlässlich zu John Lennons 70. Geburtstag vor zwei Jahren entstanden, seinerzeit in Zusammenarbeit mit einem bildenden Künstler. „Der Ausstellungsteil des Programms ist allerdings nur schwer zu transportieren, daher zeigen wir das primär im Raum Hamburg“, erklärt Amme. Auch eine Band war involviert - wenn er mit seinem Programm durch Deutschland reist, findet er jedoch die Einspielung praktischer.

Und auch aus ganz persönlichen Gründen ist er am Leben und Schaffen Lennons interessiert: „Ohne die Beatles wäre ich wohl nicht dazu gekommen, selbst Musik zu machen beziehungsweise zu schreiben.“

Diese Begeisterung und Inspiration trägt er mit seinem Programm weiter, noch Jahre nach dem Ende der Beatles.

Damit ist es jedoch noch nicht getan. „Es gibt ein Programm mit den frühen Jahren von John Lennon, das ist dieses, und auch zu den späteren Jahren mit Yoko Ono habe ich eines, das ich anbieten kann.“

von Lisa Rösser

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