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Abendessen in der Schulmensa

Eltern testen Angebot Abendessen in der Schulmensa

Müttern und Väter aßen dieser Tage in Niederwalgern ausnahmsweise einmal das, was sonst ihren Kindern in der Schule serviert wird - und waren begeistert.

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Die Eltern kosten, was sonst ihren Kindern in der Schulmensa Niederwalgern serviert wird – und sind begeistert.

Quelle: Kristina Gerstenmaier

Niederwalgern. Heute kann man sich zwischen gefüllter Paprika Rindergulasch, Pasta und - ausnahmsweise, „damit Sie das mal kennenlernen“ - gedünstetem Fisch entscheiden. Als Beilagen stehen Kartoffeln, Reis, Spätzle, Tomatensoße, Rotkraut und Karotten zur Auswahl. Dazu gibt es ein reichhaltiges Salatbüfett und Nachtisch. Wo sich üblicherweise bis zu 290 Kinder verteilt auf zwei Essenszeiten tummeln, ist die große, moderne und lichtdurchflutete Mensa der Gesamtschule Niederwalgern an diesem Abend mit Eltern gefüllt. Alle wollen das Essen probieren, das die Schule ihren Schülern seit September 2011 anbietet. Es wird nach einem besonderen Verfahren - „Cook & Chill“ - hergestellt. Das frisch zubereitete Essen wird dabei stark heruntergekühlt. Nachdem ein Zulieferer es nach Niederwalgern gebracht hat, wird es dort aufbewahrt und zum Verzehr innerhalb weniger Tage schonend dampferhitzt. Hinzu kommen immer frische Salate.

Ein richtiges Sonntagsessen

Auch ich bin heute Testesserin und entscheide mich für das Rindergulasch mit Kartoffeln und Rotkraut. Ein richtiges Sonntagsessen. Und ich werde angenehm überrascht. Die Kartoffeln sind nicht verkocht, das Rotkraut ist würzig, der Salat knackig. Nur das Gulasch hat für meinen Geschmack einen etwas zu hohen Fettanteil. Danach bin ich angenehm satt.

Auch die anwesenden Eltern sind mit der Qualität der Speisen zufrieden. Es sei gut zubereitet und reichhaltig gewesen, heißt es. Die Wärme und Konsistenz sei super gewesen, richtig lecker.

Mehr als die Qualität des Essens werden an diesem Abend die Mensastrukturen bemängelt. So hätten sich die Kinder beispielsweise oft beschwert, ihr Wunschessen sei zu schnell aufgebraucht.

Derzeit sind 290 Schüler fürs Essen gemeldet - jedoch nutzen nicht alle davon täglich das Angebot. Das Probeessen diente nun der Information der Eltern. Ziel der Schule ist es, weitere Schüler fürs Mittagsangebot zu gewinnen.

von Kristina Gerstenmaier

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