Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
85 Prozent der Bürger antworten

Gebührensplitting 85 Prozent der Bürger antworten

Der Rücklauf der Auskunftsbögen der Mitbürger zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr ist in den Kommunen Weimar und Cölbe etwa gleich hoch. Auch der Sachstand ist der selbe.

Voriger Artikel
„Man trifft sich im Himmel wieder“
Nächster Artikel
Wenkbacher fordern eine 80er-Zone

Weimars Bürgermeister Peter Eidam (links) und sein Cölber Kollege Volker Carle stehen vor dem Weimarer Rathaus in Niederweimar. Sie wissen, dass auch die Kommunen für versiegelte Flächen herangezogen werden.

Quelle: Götz Schaub

Niederweimar. Zwischen den Kommunen Weimar im Süden und Cölbe im Norden liegen nicht Welten, sondern nur Marburg. Über die B3 ist man ruckzuck in der jeweils anderen Gemeinde. Sie liegen also nicht so weit auseinander wie man erst denken mag.

Sie haben zudem viele Berührungspunkte und Gemeinsamkeiten. In Sachen Abwasser arbeiten sie sowieso zusammen, weil sie dem Abwasserverband Marburg angehören. „Da lag es quasi auf der Hand auch beim Thema gesplittete Abwassergebühren zusammenzuarbeiten“, sagt Cölbes Bürgermeister Volker Carle bei einem Besuch im Rathaus in Niederweimar.Derzeit läuft in beiden Kommunen die Rückerfassung der Auskunftsbögen bei dem beauftragten Büro. Die Vorarbeiten für die Kalkulation und die Ermittlung der Anlagen- und Betriebskosten laufen parallel. Dabei fehlen noch einige Daten, die zum Teil auch von dem gemeinsamen Abwasserverband geliefert werden müssen. „Wir arbeiten schon sehr schnell, aber die Fülle an Aufgaben bindet auch das Personal“, sagt Weimars Bürgermeister Peter Eidam. Die Rücklaufquote der Bögen liegt in den beiden Kommunen bei guten 85 Prozent.

So oder so, bis zum Jahresende kann weder Weimar noch Cölbe Vollzug melden. „Wir werden in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung einen Ankündigungsbeschluss einbringen, der darauf hinweist, dass die im nächsten Jahr zu verabschiedende Satzung rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten wird.

Zudem wollen beide Bürgermeister die Bürger noch einmal öffentlich informieren. „Das wird wohl im Januar geschehen“, so Carle.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr