Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
325.000 Euro für energiesparendes Licht

Energiesparen 325.000 Euro für energiesparendes Licht

330 Laternen und 900 Lampen in den gemeindlichen Liegenschaften werden in diesem Jahr in Ebsdorfergund mit LED-Leuchtmittel ausgestattet. Und das ist erst der Anfang.

Voriger Artikel
24.000 Euro einfach mal verdoppelt
Nächster Artikel
Vandalismus auf Ebsdorfer Friedhof aufgeklärt

Das Foto zeigt eine LED-Beleuchtung im Einsatz in einer Straßenlaterne in Lahntal-Sterzhausen.

Quelle: Thorsten Richter

Ebsdorfergrund. Um effektiv sparen zu können, muss oftmals erst einmal richtig investiert werden. 325.000 Euro setzt die Gemeinde Ebsdorfergrund in diesem Jahr dafür ein, bei Leuchtmitteln Energie zu sparen. Versüßt wird diese Investition allerdings durch einen Zuschuss vom Bundesumweltministerium in Höhe von 85.000 Euro.

Während sich andere Kommunen im Landkreis noch etwas schwertun oder gar die Umstellung auf LED-Technik verwerfen, zeigt sich Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz davon überzeugt, auf das richtige Pferd zu setzen.

Die LED-Technik zu nutzen ist ein wesentlicher Beitrag zur Energiewende“, so das Gemeindeoberhaupt. 2020 will die Gemeinde bekanntlich energieautark sein. Das heißt, Biomasse, Windenergie, Sonnenenergie und eben Energieeinsparungen sollen dafür sorgen, dass die Gemeinde ihren Wärme- und Strombedarf selbst in ausreichender Menge erzeugen kann.

Insgesamt 330 Straßenlampen werden derzeit umgerüstet. In Beltershausen-Frauenberg wurde damit schon begonnen. Aber auch in den gemeindeeigenen Kindergärten, dem GrundBad, der Verwaltung in Dreihausen, den Bürgerhäusern und dem Servicehof soll durch die LED-Beleuchtung gespart werden. 900 Leuchtmittel werden entsprechend ausgetauscht.

„In wenigen Jahren wird sich die Investition amortisiert haben“, sagt Bürgermeister Schulz, der neben ökonomischen Gründen auch wegen der steigenden Strompreise, längerer Betriebszeiten und besserer Lichtausbeute auf die neue Technik setzt. „Wir waren schon mit der Umstellung auf die Natriumdampflampen vorn, jetzt geht es weiter“, sagt Schulz. Und es wurde mancherorts im Grund auch Zeit, denn die Leuchtkraft verschiedener Laternen hatte spürbar nachgelassen. „Wo wir austauschen, registrieren wir eine deutliche Verbesserung der Ausleuchtung. Das wird auch von der Bevölkerung so wahrgenommen. Die Leute nehmen es positiv zur Kenntnis“, informiert Schulz. Dabei verlässt er sich übrigens ganz bewusst auf ein deutsches Fabrikat. „Das ist meiner Meinung nach mit das beste, was es auf dem Markt gibt.“

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr