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27 Ausgleichsprojekte schaffen Biotopvernetzungen

Flurbereinigungsverfahren 27 Ausgleichsprojekte schaffen Biotopvernetzungen

In den Jahren 2000 bis 2009 wurden im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Ebsdorfergrund-Heskem 27 landschaftspflegerische Anlagen mit einer Gesamtfläche von mehr als 2,73 Hektar angelegt.

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Auch die Bepflanzung am Fuß- und Radweg zwischen Heskem und Mölln gehört zu den Ausgleichsmaßnahmen.

Quelle: Götz Schaub

Heskem. Die einzelnen Projekte wurden jeweils von der Flurbereinigungsbehörde in Abstimmung mit der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, Vertretern der Landwirtschaft, des Naturschutzes sowie der Gemeinde Ebsdorfergrund getätigt.

Gerhard Lips, Leiter des Amtes für Bodenmanagement Marburg sowie Amtsmitarbeiter Gerhard Muth hoben hervor, dass die Zusammenarbeit sehr ergiebig verlief. So sahen das auch die Mitglieder des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft. So kamen auch ansprechende Projekte zustande, die als Kompensationsmaßnahmen für flurbereinigungsbedingte Eingriffe durchaus die Funktion der Biotopvernetzung übernahmen und von den Menschen als Aufwertung des Natur- und Landschaftserlebens angesehen werden.

Bis vor wenigen Wochen pflegte die Teilnehmergemeinschaft die angelegten Pflanzungen. Jetzt war es die Aufgabe des Amtes für Bodenmanagement, die landschaftspflegerischen Anlagen im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft in das Eigentum der Gemeinde Ebsdorfergrund übergehen zu lassen.

Bürgermeister Andreas Schulz nahm dies zum Anlass, sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit zu bedanken und öffentlich darauf aufmerksam zu machen, was in den Jahren alles so angepflanzt wurde. Und in der Summe klingt das auch nach viel: 80 Landschaftsbäume, 104 Obstbäume, 74 Kopfweiden und 2 550 Sträucher wurden gepflanzt. Daneben erhielten 36 alte Obstbäume sowie eine alte Linde einen „Grundsanierungsschnitt“. Die Kosten für die landschaftspflegerischen Projekte wurden mit 81 000 Euro veranschlagt. 34 Prozent davon musste die Kommune tragen.

von Götz Schaub

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