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Landkreis Stimmen zur Landratswahl
Landkreis Stimmen zur Landratswahl
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01:49 23.09.2013
SPD-Wahlkampf-Manager Werner Hesse gratuliert der neuen Landrätin zur gewonnenen Stichwahl. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

„Ich glaube, dass es viele kleine Dinge gegeben hat, die letztendlich bei den Wählern den Unterschied gemacht haben. Die Menschen wollten eine Landrätin, die mit dem Blick in die Zukunft und trotzdem auf Grund von Verwaltungserfahrung diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen wollte. Das Ergebnis ist deutlich und ein Vertrauensvorschuss, den Kirsten Fründt erfüllen will und wird.“ (Dr. Thomas Spies, SPD, Arzt und Landtagsabgeordneter).

„Es ist ein schönes Bild“ sagte Kirsten Fründt mit Blick auf die Auszählung nach 16 Wahlbezirken. Prozentual sollte sich nicht mehr viel bewegen. „Es waren zwei intensive Wochen. Ich freue mich vor allem, dass die Wahlbeteiligung so hoch ist“, sagte Fründt. Einen Kommentar zu Karsten McGoverns Wahlempfehlung für Marian Zachow (CDU) konnte sich Fründt aber dann doch nicht verkneifen: „Das Ergebnis, das ich heute eingefahren habe, spricht für sich“, sagte die neue Landrätin auf der Wahlparty.

„Ich hatte das Bauchgefühl, dass es klappt. Die vielen Unterstützungen haben mich zuversichtlich gemacht. Das Ergebnis in Bund und Land freut mich. Das haben uns nicht viele zugetraut. Die FDP bleibt eine starke Partei.“ (Marian Zachow, CDU-Landratskandidat)
„Es ist eine richtige Niederlage“, bilanzierte Matthias Knoche, Bundestags-Direktkandidat der Grünen. Zwei Ziele hätten er und seine Partei verfehlt: Erstens das Wahlergebnis zu verbessern. Zweitens „den nötigen Regierungswechsel zu schaffen“. Die Grünen seien nicht kampagnenfähig gewesen.

„Unsere Forderungen an den künftigen Landrat sind klar: Mehr soziale Gerechtigkeit, die Verbesserung der Preissituation im Personennahverkehr und eine bessere finanzielle Ausstattung für den Landkreis“, sagt Jan Schalauske, Kreisvorsitzender der Linken. Leider habe sich vor der Stichwahl keiner der beiden Kandidaten für diese Ziele aufgedrängt, sagt Schalauske. Kirsten Fründt werde nun an ihren politischen Taten gemessen werden.

von Denis Siepmann und Andreas Arlt

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