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Zwölf Texte mit Beschimpfungen

Gericht Zwölf Texte mit Beschimpfungen

Eine 45 Jahre alte Frau muss sich wegen zwölf Fällen von Beleidigung oder Verunglimpfung vor dem Kirchhainer Amtsgericht verantworten.

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Im Kirchhainer Amtsgericht verlas die Staatsanwaltschaft Briefe und SMS mit Beschimpfungen und Beleidigungen, die an verschiedene Menschen im Kreis gegangen waren.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Drei Jahre lang pflegte die Stadtallendorferin eine Affäre mit einem Mann aus ihrer Heimatstadt. Nachdem sich der Stadtallendorfer von ihr getrennt hatte, gingen die Verwünschungen per SMS los. Doch nicht nur der Stadtallendorfer sondern auch Freunde, Bekannte, Arbeits- und Vereinskollegen sowie Familienmitglieder erhielten Textnachrichten oder Briefe mit den wüsten Beschimpfungen. Der Stadtallendorfer wurde zum Beispiel als „Pädophiler“ oder als „Babymörder“ bezeichnet.

Außerdem enthielten die Schriftstücke Warnungen in Fäkalsprache, dass sich der Mann an alle Frauen heranmachen würde. Der Richter riet der Angeklagten zum Geständnis, das auf Antrag des Betroffenen eine Einstellung des Verfahrens mit sich gebracht hätte. Die Frau distanzierte sich jedoch von den Vorwürfen.

von Florian Lerchbacher

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