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Zwei Welten, ein Fest: Skatepark trifft auf Weindorf

Heimat- und Soldatenfest Zwei Welten, ein Fest: Skatepark trifft auf Weindorf

Welch herrlicher Kontrast: Zahlreiche Jugendliche jagten zu harten Beats über die Skate-Anlage, während im benachbarten Weindorf die Gäste den Auftritt der Stadtallendorfer Musikanten genossen.

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Die Attraktionen des Heimat- und Soldatenfestes waren vielfältig: Gehören Zuckerwatte und Autoscooter ebenso wie Musik von Vereinen – hier der Blaskapelle Niederklein – zum unterhaltsamen
Standardprogramm, so waren die Pferdekutsche als Verkehrsmittel un

Stadtallendorf. Was sich gestern im Heinz-Lang-Park abspielte, erinnerte einmal mehr an den Hessentag 2010. In bunter Mischung feierten die Menschen das Heimat- und Solda­tenfest und genossen die verschiedenen Attraktionen, die sich ihnen boten. Das Weindorf ist nicht das einzige Überbleibsel vom Ju­biläums-Hessentag, das es zu bewundern gab: Die Polizei berichtete von einem friedlichen Samstagabend, an dem viele Tausend Gäste das herrliche Ambiente des Weindorfs und das Feuerwerk genossen.

Weindorf meets Skaterpark: Beim HeiSoFe in Stadtallendorf trafen Generationen aufeinander und erlebten gemeinsam eine tolle Veranstaltung. Mitten unter ihnen: OP-Redakteur Florian Lerchbacher.

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Besonders eindrucksvoll war aber einmal mehr das Nebeneinander und gleichzeitige Miteinander, das die Stadtallendorfer an den Tag legten. Der 15-jährige Frederick brachte es auf den Punkt, während er auf seinem Board sitzend andere Skater bei ihrem Auftritt während des „Contest“ auf der noch (fast)neuen Anlage beobachtete: „Ich finde es total geil, dass es dieses Event hier gibt und endlich auch den Jugendlichen etwas Außergewöhnliches während des Heimat- und Soldatenfests geboten wird. Das Weindorf ist ja ganz nett und ich freue mich, dass es den Erwachsenen gut gefällt, aber der Skate-Contest ist eher mein Ding. Ist doch schön, dass wir alle Spaß haben.“

Sportler begeistern

Besonders viel Spaß hatten die Gäste am Samstagabend, als sich gegen 20 Uhr kaum noch ein Platz finden ließ, wie Bernd Weitzel hervorhob, der scherzend ergänzte: „Auch wenn ein paar Frierkatzen nach Glühwein gefragt haben“. Der Vorsitzende der Eintracht, die das Fest mit Stadt und Bundeswehr ausrichtete, bedauerte zwar, dass aus beruflichen Gründen kaum Soldaten mitmachen konnten, freute sich aber über die Begeisterung der Bürger am Stadtlauf.

Schon am Samstag hatten sie ihre Begeisterungsfähigkeit bewiesen, als sie den Radfahrern der Tour „Menschen für Kinder“ einen würdigen Empfang boten. Etwas Luft nach oben gab es allerdings am Sonntagnachmittag, als die Geschäfte in der Innenstadt ihre Pforten öffneten und verschiedene Attraktionen boten, zum Beispiel einen „Shuttle-Service“ mit Pferdekutsche oder Traktor zwischen Innenstadt und Festplatz.

Ein Blickfang war der Stand der „IG Modellbau“ des Verkehrsvereins, die mit ihrer Modelleisenbahn und einigen Miniautos sowohl kleine als auch große Neugierige anlockte und schon einmal für ihre Modellbaubörse am 2. Dezember in der Mehrzweckhalle warb.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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