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Zwei Unfälle halten Kameraden in Atem

Großseelheim Zwei Unfälle halten Kameraden in Atem

Erst verunglückte eine 18-Jährige auf der Kreisstraße 36, dann verursachte eine 28-Jährige auf der Kreisstraße 33 einen schwereren Unfall. Und zuständig waren immer die Kameraden aus Großseelheim und Kirchhain.

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Gleich zwei Unfälle ereigneten sich am Montag in der Nähe von Großseelheim. Nachdem die Kameraden aus Kirchhain und dem Stadtteil eine 18-Jährige aus dem Unfallwrack befreit hatten, ließen sie den Einsatz Revue passieren (linkes Bild). Einsatz zwei war anschließend weitaus weniger aufwendig.

Quelle: Lerchbacher / Hoffsteter

Großseelheim. Eigentlich sei es ja ein erstaunlich ruhiges Weihnachtswochenende gewesen, berichtete Kirchhains Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker am Montag am ersten Unfallort. Da wusste er allerdings nicht, dass die Wehren aus Kirchhain und Großseelheim gleich zu einem weiteren Verkehrsunfall wechseln mussten.

Zunächst hatte nach Angaben der Polizei eine 18-Jährige aus einem Kirchhainer Stadtteil um kurz vor 11 Uhr auf der K 36 aus Richtung Schröck kommend ausgangs einer langen Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Das Auto schleuderte über die Fahrbahn und die Bankette, ehe es mit der Beifahrerseite gegen eine kleine Brücke knallte und in den parallel zur Straße verlaufenden Graben rutschte. „Die Frau war eingeklemmt, aber ansprechbar“, berichtete ein Polizist.

Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Großseelheim und Kirchhain-Mitte waren anschließend vornehmlich damit beschäftigt, die Straße zu sperren, die 18-Jährige aus ihrer misslichen Lage zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben sowie ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden. Die Frau aus dem Auto zu holen, während parallel die rettungsdienstliche Erstversorgung über die Bühne ging, sei äußerst schwierig gewesen, erklärte Bonacker.

Nur wenige Minuten später musste er mit den Kameraden direkt zum nächsten Einsatzort. Laut Polizei war vermutlich überhöhte Geschwindigkeit der Grund dafür, dass eine 28-jährige Großseelheimerin in den Serpentinen der K 33 in Richtung ihres Heimatortes die Kontrolle über ihr Auto verlor und ins Schleudern geriet. Es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines Ehepaares aus Koblenz.

Der Schaden beläuft sich auf rund 7.000 Euro. Die Kameraden der Feuerwehren mussten dort allerdings nur Betriebsstoffe aufnehmen.

von Florian Lerchbacher

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