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Zwei Rehe und zwei kaputte Autos

Wildunfall Zwei Rehe und zwei kaputte Autos

Die Unfallstelle hatte der junge Autofahrer nicht abgesichert, so dass eine weitere Autofahrerin über das tote Tier fuhr und ihr Auto Schaden nahm.

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Auf dem Foto liegt das Reh am Straßenrand, bei dem Unfall in Rauschenberg ließ der Autofahrer das Tier auf der Straße liegen und verursachte so einen Folgeunfall.

Quelle: Julian Stratenschulte

Rauschenberg. Ein 19-jähriger Mann stieß am Ostersonntag gegen 23.10 Uhr auf der Landesstraße zwischen Kirchhain und Rauschenberg mit zwei Rehen zusammen. Während ein Tier weiter lief, verendete eins direkt auf der Straße. Da sein Opel Corsa nicht mehr fahrbereit war, wartete er an der Unfallstelle, sicherte diese aber nicht ab. 

Gut eine halbe Stunde später fuhr eine 48-jährige Frau fast ungebremst über das tote Tier, weil sie weder durch Warndreieck noch durch Warnblinkanlage auf den Unfall aufmerksam gemacht wurde. An ihrem 3er BMW kam es zu einem Frontschaden. Sie und auch der der junge Corsa-Fahrer blieben unverletzt.

Die Polizei weist aus gegebenem Anlass noch einmal darauf hin, dass man eine Unfallstelle immer absichern muss: "Das gilt auch bei einem Wildunfall. Wer das überfahrene Tier auf der Straße liegen lässt und sich gar nicht kümmert, der bereitet ein Hindernis und muss, sofern es zu Folgeschäden kommt, nicht nur mit zivil- sondern auch mit strafrechtlichen Folgen rechnen", so Martin Ahlich, Pressesprecher von der Polizeidirektion Marburg. 

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