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Zwei Fehlalarme und eine Ölspur

Kirchhain Zwei Fehlalarme und eine Ölspur

Die Feuerwehren in Kirchhain waren nicht nur beim Brand in der Tapetenfabrik am Karfreitag im Einsatz.

Kirchhain. Sprecher Gordon Schneider berichtete, dass am Mittwochabend gegen 20 Uhr ein Holztransporter Hydrauliköl verloren hatte.

Die Wehren aus Emsdorf und Kirchhain streuten die Kreisstraße 14 kurz vor dem Kirchhainer Stadtteil auf rund 200 Metern mit Bindemittel ab und nahmen das Öl auf.

Der städtische Bauhof stellte Verkehrsschilder auf, damit Verkehrsteilnehmer vor eventuellen Rutschgefahren gewarnt werden.

„Normalerweise wäre es Aufgabe der Straßenmeisterei gewesen, die Fahrbahn zu reinigen und die Beschilderung aufzustellen“, betonte Schneider und ergänzte, für derartige Notfälle würden aber aufgrund einer Landesregelung keine Rufbereitschaften bei der Straßenmeisterei vorgehalten. Die notwendigen Arbeiten müssten daher bei Gefahr von ehrenamtlichen Helfern der Gemeinde und dem städtischen Bauhof geleistet werden.

In der Nacht auf Gründonnerstag rückte die gesamte Kernstadtwehr um 1.45 Uhr zum Altenpflegeheim in die Mozartstraße aus – allerdings wegen eines Fehlalarms. Gegen 10.30 Uhr wurde dann im Stadtteil Großseelheim eine starke Rauchentwicklung am Festplatz gemeldet. Die Einheiten aus der Kernstadt sowie den Stadtteilen Großseelheim, Schönbach und Kleinseelheim gingen aufgrund unklarer Angaben von einem Wald- oder Gartenlaubenbrand aus, mussten aber erneut nicht eingreifen. Es handelte sich um ein Abraumfeuer (Verbrennen von Astschnitt), das beaufsichtigt und vorher auch ordnungsgemäß beim Bürgerbüro der Stadt angemeldet worden war.

Allerdings hatten die Verantwortlichen das Feuer zu früh entzündet – und so entstand der Fehlalarm, wegen dessen die vier Feuerwehren kurz vor Mittag ausrücken mussten.

von unseren Redakteuren

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