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Zurück zu den Ursprüngen der Kirche

Sanierung Zurück zu den Ursprüngen der Kirche

Wir versuchen, die Stiftskirche so weit wie möglich wieder in ihren ursprünglichen Zustand aus der Zeit der Einweihung 1870 / 1871 zu versetzen“, sagt Pfarrer Marcus Vogler zur Renovierung.

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Willkommen in der Stiftskirche: „Hausherr“ Pfarrer Marcus Vogler nimmt seinen Arbeitsplatz aus anderer Perspektive in Augenschein.

Quelle: Lerchbacher

Amöneburg. Hoch oben unter der Decke der Stiftskirche lasiert Thomas Berghoff das Maßwerk – sprich: Er verpasst dem Sandstein rund um eines der Fenster wieder einen satten Rot-Ton. Der Restaurator ist einer von zahlreichen Handwerkern, die derzeit das Gotteshaus sanieren.

Die Arbeiten, die anfallen, sind vielfältig: Die Bänke befinden sich zum Beispiel bei einem Schreiner zur Überarbeitung, derweil ist ein Steinmetz damit beschäftigt, die Einzelteile des Anfang der 1970er Jahre abgebauten Hochaltars wieder zusammenzufügen. „Das ist ein echtes Puzzlespiel“, kommentiert Küster Markus Ruhl.

Doch damit ist es noch lange nicht genug: Die Kirche bekommt einen neuen Innenanstrich – vier Lagen Kalkfarbe sollen wieder für ein leuchtendes Weiß sorgen. Zudem gehören die Pendelleuchten über dem mittleren Gang der Geschichte an, denn die Amöneburger setzen zukünftig auf eine Beleuchtung von einem kleinen Seitenumgang, der das Schiff ausleuchtet aber auch das Gewölbe.

Ein wärmeres Licht und ein neues Raumempfinden, verspricht sich Pfarrer Marcus Vogler davon. Eine neue Lautsprecheranlage wird auch eingebaut, mit zwei digitalen Boxen im Mittelschiff und einer im Seitenschiff. „Die Anlage stand schon einmal hier. Es war beeindruckend, denn der Ton ist hinten und vorne gleich laut“, freut sich der Pfarrer und ergänzt: „Es ist spannend, das Alte zu rekonstruieren und in Einklang zu bringen mit moderner Licht- und Tontechnik.“

von Florian Lerchbacher

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