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Zum Fest ruhen auch die Bauarbeiten

325 Jahr-Feier Zum Fest ruhen auch die Bauarbeiten

Sie schrauben, hämmern, sägen und knoten: Die Schwabendorfer bereiten die Festwoche anlässlich des 325-jährigen Bestehens ihres Heimatortes vor - und bekommen Unterstützung von Bürgern aus Wolfskaute.

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Zahlreiche Helfer bereiten die Feierlichkeiten vor. Diese bauen das Festzelt in Wolfskaute auf.Foto: Florian Lerchbacher

Schwabendorf. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange - dabei ist der Anfang bereits gemacht: „Das Theaterstück war sehr gelungen. Es waren mehr Besucher da als erwartet - es hat aber auch einfach alles gepasst“, freut sich Ortsvorsteher Günther Aillaud über den hervorragenden Auftakt zur Festwoche „325 Jahre Schwabendorf“.

Ab morgen geht es in dem Rauschenberger Stadtteil dann richtig rund: Ab 18 Uhr findet in der Hugenotten-Gedächtniskirche ein musikalischer Eröffnungsgottesdienst statt, währenddessen natürlich auch die Schwabendorf Orgel erklingt, die es seit 125 Jahren gibt.

Im Anschluss machen sich die Teilnehmer der Feierlichkeiten - angeführt vom Posaunenchor - auf in Richtung Dorfgemeinschaftshaus, in dem ein kleiner Empfang samt Eröffnung einer Bilderausstellung ansteht.

Obwohl die Ortsdurchfahrt derzeit eigentlich Baustelle und das Dorf nur schwer erreichbar ist, sei eine „problemlose Anreise“ ab morgen möglich, betont Aillaud und freut sich, dass die Hauptstraße am Freitag auch wieder geöffnet werde - allerdings nur provisorisch für das Festwochenende.

Konzert in Wolfskaute

Im Dorfgemeinschaftshaus widmet sich Pfarrer Böttge am Donnerstag der Geschichte Schwabendorfs in dem Vortrag „Erinnerungen für die Zukunft - Das Erbe der Hugenotten und Waldenser“.

Am Freitag ist Bewegung angesagt in Form eines Grenzgangs. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Schwabendorf. Danach führt der Weg über Schwarzenborn auf der Gemarkungsgrenze nach Bracht-Siedlung, wo es während der Mittagspause eine Vortrag über die Geschichte des ehemaligen Militärflugplatzes geben wird, der dort bis zum Ende des 2. Weltkriegs existierte. Der weitere Weg führt über Albshausen und den Straßerhof hoch zur Wolfskaute. In dem kleinen Weiler, der von Hugenotten und Waldensern wieder besiedelt wurde (siehe Seite 2), stehen Kaffee und Kuchen auf dem Programm. Der Kindergarten Bracht sorgt zudem mit einem Kinderprogramm für Unterhaltung der jungen Gäste. Abends (ab 18.30 Uhr) musizieren auf der Wolfskaute die „Deko Hirsche“. Der Ort ist an diesem Festtag ausschließlich über den Sportplatz Schwabendorf und Albshausen zu erreichen.

Der gesellige Höhepunkt folgt am Samstag um 19 Uhr beim Französischen Abend. Auf dem Hugenottenplatz verwöhnen die Schwabendorfer ihre Gäste mit Wein und französischen Spezialitäten. Dazu spielen die „Partyboys“ zum Tanz auf.

Den Abschlusstag läutet am Sonntag ab 10 Uhr ein Gottesdienst in der Hugenotten-Gedächtniskirche ein. Um 11 Uhr beginnt der Stehende Festzug, der im Ortszentrum bis 18 Uhr zu sehen sein wird. Zum Festausklang treffen sich die Besucher ab 18 Uhr auf dem Hugenottenplatz.

Weitere Infos: www.schwabendorf.eu

von Florian Lerchbacher

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