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Züchter zeigen beste Tiere

Kreistierschau Züchter zeigen beste Tiere

Kirchhain wird am morgigen Samstag zum Schaufenster der heimischen Landwirtschaft. Nach vier Jahren findet dort wieder die Kreistier- und Agrarschau statt.

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Die Kreistierschau, hier im Jahr 2008, bringt Mensch, Tier und Landtechnik zusammen. Foto: Landkreis

Kirchhain. Die Traditionsveranstaltung beginnt um 10 Uhr auf dem Prämienenmarktgelände hinter der Reithalle. Die Schau endet gegen 14 Uhr. Damit sowohl das Fachpublikum als auch schaulustige Besucher aus Kirchhain und Umgebung bei freiem Eintritt auf ihre Kosten kommen, haben sich der Landkreis Marburg-Biedenkopf, die Stadt Kirchhain und die heimischen Zuchtverbände als Veranstalter ein vielfältiges Programm vorbereitet.

In deren Mittelpunkt stehen naturgemäß die Leistungsschauen der Züchterinnen und Züchter, die ihre besten Tiere zur Prämierung vorführen. 340 Rinder, Schafe und Ziegen werden dazu aufgetrieben. Zudem gibt es einen Kälber- und Jungrinder-Vorführwettbewerb.

Im Rahmenprogramm bietet die Arbeitsgemeinschaft Kirchhainer Kleintierzüchter eine Ausstellung an. Für Kinder gibt‘s eine Hüpfburg und Kutschfahrten ins Ohmtal. Eine Marktübersicht bietet die Landmaschinen- und Kleingeräteausstellung. Dazu kommen verschiedene Vorführungen. Die Besucher können beim Schafe-Scheren zuschauen, Dressur- und Voltigier-Darbietungen des Reit- und Fahrvereins verfolgen, sich vom Leistungsstand der von der Ortsgruppe Kirchhain des Vereins für Deutsche Schäferhunde ausgebildeten Hunde überzeugen und dem Kirchhainer Bildhauer Hans-Heinrich Thielemann bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Die Zukunft der Kreistierschau in der Marktstadt Kirchhain stand noch vor einem guten halben Jahr auf tönernen Füßen. Der Grund: Die Stadt Kirchhain wollte nicht länger die finanzielle und organisatorische Hauptlast für die kreisweite Veranstaltung tragen, die ihren volksfestartigen Charakter des alten mehrtägigen Prämienmarktes längst verloren hat. Da die Stadt ihren Kostenanteil mit Rücksicht auf ihre gesetzlichen Sparverpflichtungen bei den freiwilligen Leistungen auf die Höhe des Kreisanteils zurückführen und deckeln wollte, war eine Finanzierungslücke entstanden. Die wurde nach Gesprächen zwischen allen Beteiligten geschlossen.

von Matthias Mayer

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