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Ostkreis Generalinspekteur Zorn ins Amt eingeführt
Landkreis Ostkreis Generalinspekteur Zorn ins Amt eingeführt
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11:53 19.04.2018
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) empfängt den neuen Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Eberhard Zorn, mit militärischen Ehren im Verteidigungsministerium.  Quelle: Foto: Kay Nietfeld/dpa
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Berlin

Der Heeresgeneral wird Nachfolger von Volker Wieker, der aus Altersgründen ausscheidet und am Mittwochabend mit einem Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Der 58-jährige Zorn wird nun der neue ranghöchste Soldat der Truppe und damit Vorgesetzter von knapp 180 000 Soldaten - sowie einer der engsten Berater der Verteidigungsministerin (die OP berichtete). «Mit General Zorn tritt ein vielfach bewährter militärischer Führer das verantwortungsvolle Amt des Generalinspekteurs an», teilte von der Leyen mit.

In Stadtallendorf bekannt als Kommandeur der Division Schnelle Kräfte

Zorn hat keine leichten Aufgaben vor sich. Die Bundeswehr kämpft mit Personalmangel, der Belastung durch zahlreiche Auslandseinsätze und Übungen sowie mangelhafter Ausrüstung. «Ich hoffe, dass ich alle Soldatinnen und Soldaten auf dem bereits eingeschlagenen Weg zur weiteren Verbesserung der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft und zur Weiterentwicklung der Ausbildung mit Optimismus mitnehmen kann», betonte Zorn. «Ich bin mir sicher, dass wir so die vor uns liegenden Herausforderungen in gemeinsamer Verantwortung zum Wohle unserer Bundeswehr meistern werden.»

Zorn kommt aus dem Saarland und ist bereits seit 40 Jahren bei der Bundeswehr. 1978 trat er in die Artillerieschule im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein ein. Er absolvierte neben der deutschen auch die französische Generalstabsausbildung. Zweimal war er auf dem Balkan im Einsatz.

In Stadtallendorf ist Zorn als Kommandeur der Division Schnelle Kräfte (DSK) bekanntgeworden. Als Kommandeur der Luftlandebrigade 26 und als Kommandeur der DSK war er dafür verantwortlich, die nötigen Truppen zur nationalen Krisen- und Reaktionsvorsorge zu stellen.

dpa

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