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Ziel ist „größtmögliche Gerechtigkeit“

Abwassergebühren Ziel ist „größtmögliche Gerechtigkeit“

Viele Stadtverordnete bekundeten ihre Bedenken, stimmten aber letztendlich einer Beschlussvorlage zu und beauftragten den Magistrat, die Änderung der Abwasser- und Gebührensatzung auf den Weg zu bringen.

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„Wohin mit dem Regenwasser?“, ist eine Frage, mit der sich die Amöneburger künftig wahrscheinlich verstärkt auseinandersetzen müssen, wenn sie Geld sparen wollen.

Quelle: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Gebühren-Splitting ist das Zauberwort, dem sich Amöneburgs Stadtverordnete annehmen müssen. Die Satzung soll der Mustersatzung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes angepasst werden: die Abwassergebühren richten sich dann beim Schmutzwasser nach dem Frischwasserverbrauch und beim Niederschlagswasser nach der bebauten und befestigten Grundstücksfläche. Ziel ist laut Magistratsvorlage eine „detaillierte Erfassung mit größtmöglicher Gebührengerechtigkeit“.

Das Gebührensplitting richte sich nach dem Verursacherprinzip, sagte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und erklärte, es solle die Menschen dazu bringen, ihr Oberflächenwasser nicht mehr in die Kanäle abzuleiten – es gebe immer wieder Probleme mit dem Kanälen: Starkregen führe zu Rückstaus und überlaste das System.

von Florian Lerchbacher

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