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Wurst und Schmalz für das Fest

750-Jahr-Feier Hatzbach Wurst und Schmalz für das Fest

Ortsvorsteher Frank Drescher schritt am Mittwochabend die Glocke schwingend durch Hatzbach. Ihm folgten Hatzbacher in Kostümen und ein geschmückter Traktor mit Anhänger.

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Ortsvorsteher Frank Drescher ging dem Zug am Mittwochabend glockenschwingend voran. Foto: Michael Rinde

Hatzbach. Das große Hatzbacher Fest ist nur noch wenige Tage entfernt.

Mit einer besonderen Aktion erinnerten zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins daran. Sie sammelten aber vor allem auch Naturalien ein. Die werden die Hatzbacher am nächsten Donnerstag beim Brauchtumsabend wiedersehen. Tüten mit roter Wurst, Griebenschmalz oder Gläser mit eingemachten Gurken wurden aus dem Fenster gereicht oder an der Tür übergeben.

Als Dank hatten die Sammler einen Schnaps parat. Die Hatzbacher zeigten sich am Mittwoch überaus spendierfreudig. Nach dem ersten Drittel des Weges durch den Ort waren die Kühlboxen auf dem Hänger bereits gut gefüllt. Eine ältere Frau lief dem ungewöhnlichen Zug sogar noch hinterher, in der Hand eine große Tüte voller Wurstwaren.

Andere Hatzbacher hatten Geldscheine bereitgelegt, die sie in eine Schatzkiste steckten. Auch damit unterstützen sie die 750-Jahr-Feier.

Hatzbachs Festwoche dauert vom 8. bis 13. August. Zum Auftakt gibt es einen Festkommers im Zelt. Dort treten allein sechs Gruppen aus dem Ort auf. Zahlreiche prominente Redner, unter ihnen Schirmherr Bürgermeister Christian Somogyi, werden den Ort würdigen. Wie es sich für ein großes Fest gehört, gibt es einen Fassbieranstich.

Auf den großen Festkommers am nächsten Mittwoch folgt am 9. August dann der Brauchtumsabend im Bürgerhaus. Dort bekommen die Hatzbacher auch erstmals einen kleinen Teil der großen Bilderausstellung zu sehen. Die Bilder sind dann im Kindergarten ausgestellt.

Beim Brauchtumsabend gibt es einen Film über die 700-Jahr-Feier zu sehen. Es folgt ein Vortrag über die Ortsgeschichte. Kindergartenkinder singen Lieder. Der Projektchor, der zur 750-Jahr-Feier entstanden ist, tritt sowohl beim Festkommers als auch beim Brauchtumsabend auf. Der Projektchor steht unter der Leitung von Wolfgang Dippel. „Klatsch und Tratsch“ in Mundart gehört zu einem solchen Brauchtumsabend. Diese Aufgabe übernehmen in der nächsten Woche Karin Knoch und Elfriede Schmidt.

Dazu gibt es die gespendeten Esswaren. Damit Wurst und Schmalz frisch bleiben, liegen sie bis zum nächsten Donnerstag in Kühlschränken im Bürgerhaus oder in einzelnen Fächern des Gefrierhauses, das es in Hatzbach immer noch gibt. Beide Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr.

von Michael Rinde

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