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Wolferodes Fest hilft krebskranken Kindern

Wolferode Wolferodes Fest hilft krebskranken Kindern

Im Mai hatte der Stadtallendorfer Stadtteil Wolferode sein 750-jähriges Bestehen gefeiert. Bei gutem Wetter kamen viele Besucher aus dem Kreis, berichtete Ortsvorsteher Armin Naumann, der mit den Festausschussmitgliedern Christina Casilli, Manfred Dönges und Birgit Amrhein zum Universitätsklinikum gefahren war, um eine Spende zu überbringen.

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Die Spendenübergabe: Christina Casilli (von links), Manfred Dönges, Edith Martin, Vorsitzende der Elterninitiative, Birgit Amrhein und Ortsvorsteher Armin Naumann.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Die Wolferoder hatten festgelegt, dass bei einem guten Verlauf des Festes ein Großteil des Erlöses einem sozialen Zweck mit lokalem Bezug zufließen solle. Dieser war schnell gefunden.

Edith Martin, die Vorsitzende der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg, lebt im Nachbarort Hatzbach. Sie und ihr langjähriger Einsatz für an Krebs erkrankte Kinder sind den Wolferodern bekannt.

Martin freute sich, nun einen Scheck über 2.500 Euro für den Verein entgegennehmen zu können. In dem Betrag enthalten sind 370 Euro, die beim Fest von den Gästen aus der Partnergemeinde Wolferode in Sachsen-Anhalt, dem einzigen Ort gleichen Namens in Deutschland, durch Verkauf von Erbseneintopf aus einer NVA-Gulaschkanone eingenommen wurden.

Die Elterninitiative unterstützt betroffene und bedürftige Familien finanziell, finanziert eine Erzieherin und eine zusätzliche Pflegestelle, schuf eine familiäre Atmosphäre durch Ausgestaltung der Stationsräume mit Spielzimmer und Elternküche und besorgt Spielsachen.

von Manfred Schubert

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