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Wohratals Wehren zeigen Einigkeit

Gemeindebrandinspektor gewählt Wohratals Wehren zeigen Einigkeit

35 Mal rückten die Feuerwehren der Gemeinde Wohratal insgesamt im vergangenen Jahr aus. Ein Schwerpunkt war das Unwetter im vergangenen Sommer.

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Nach Beförderung und Ehrung stellten sich zum Foto (von links): Bürgermeister Peter Hartmann, Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Stefan Bubenheim, Mario Homberger, Gemeindebrandinspektor Florian Möbus und sein Stellvertreter Alexander Bach. Foto: Böttche

Wohratal. Kreisbrandinspektor Lars Schäfer bezeichnete die Feuerwehren in Wohratal als harmonische Wehren. Die Jahreshauptversammlung habe einen familiären Charakter. In seinem Grußwort stellte er heraus: „Alle Feuerwehren im Landkreis sind unverzichtbar.“ Die Ausgaben in Wohratal für die Feuerwehr seien beachtlich, sagte er und lobte die geplante Anschaffung des Einsatzleitfahrzeuges durch die Gemeinde.

Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann hatte zuvor die Ausgaben für die Feuerwehr in Höhe von 219000 Euro in diesem Jahr erläutert. Dabei sind die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitfahrzeuges, die Einführung des Digitalfunks und der An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Langendorf die größten Posten bei den Investitionen.

Bei den Unterhaltungsarbeiten ist die Sanierung der Deckendämmung im Feuerwehrgerätehaus Wohra, die durch einen Marderschaden erforderlich geworden war, ein dicker Brocken für die Gemeindekasse. Der Gemeindebrandinspektor Florian Möbus ließ in seinem Bericht die 35 Einsätze des vergangenen Jahres nochmals Revue passieren. Herausragend dabei waren alleine 13 Einsatzstellen bei dem Unwetter im Sommer 2011.

Zu den Einsätzen gehörten einige Ölspuren, die auf den Straßen beseitigt werden mussten, Verkehrsunfälle oder Brandsicherheitsdienste, unter anderem bei Osterfeuern. Brandeinsätze fanden sich nur wenige in der Aufzählung von Florian Möbus.

Besonders ärgerlich seien die Fehlalarme und das erst recht, wenn sie mitten in der Nacht stattfänden, erklärte Möbus.

Für den verhinderten Gemeindejugendfeuerwehrwart Stefan Meß erläuterte Lena Schnatz seinen Bericht. Zu den 36 Mitgliedern in den Jugendwehren zählen 6 Mädchen. Sie zählte die Aktivitäten auf und betonte, dass es in Hertingshausen und Wohra derzeit Nachwuchsprobleme gebe.

Uwe Boucsein als Wahlleiter würdigte die Arbeit des gesamten Leitungsteams. Im vergangenen Jahr sei beschlossen worden, die Ämter nur für ein Jahr zu wählen, erklärte er.

von Klaus Böttcher

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