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Ostkreis „Wo ist das Stadion denn bitte marode?"
Landkreis Ostkreis „Wo ist das Stadion denn bitte marode?"
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19:07 01.09.2009
Die Mitglieder des Magistrats und des Ausschusses für Jugend und Sport nahmen das Stadion und die Tribüne, die bald saniert wird, unter die Lupe. Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. „Wo ist das Stadion denn bitte marode?“, fragte Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) am Montagabend immer wieder, während er mit Mitgliedern des Magistrats und des Ausschusses für Jugend, Senioren, Kultur und Sport das Herrenwaldstadion durchschritt. Die Gruppe machte sich ein Bild vom Funktionsgebäude samt Anbauten, dem Kunstrasenplatz oberhalb des Rasenplatzes, der Werferanlage und dem Kleinfeld.

Der Stadtverordnete Peter Zink (CDU) resümierte nach dem Rundgang, die Anlage sei „exzellent“, sein Fraktionsvorsitzender Frank Ryborsch nannte sie „beispielhaft“ – sie sei alles andere als „menschenunwürdig“, wie während der Jahreshauptversammlung von Eintracht Stadtallendorf im Juli gesagt worden sei.

Dieses Wort hatte damals Herbert Köller, der Leiter der Turnabteilung, die zumeist in der Bärenbach- oder der Mehrzweckhalle trainiert, verwendet. Er kritisierte während der Hauptversammlung des Vereins ebenso wie andere Abteilungsleiter den Zustand der Sportstätten.

Im Herrenwaldstadion ging es indes am Montag harmonisch zu. Von der Eintracht war Leichtathletik-Abteilungsleiter Klaus Peter Rädel zugegen. Vom Vorstand indes fehlte jede Spur. Die Stadt hatte ihn auch nicht eingeladen. „Warum auch? Das ist doch eine öffentliche Sitzung, zu der jeder kommen darf, es wird also niemand eingeladen. Wir schauen uns nur den Zustand des Stadions an“, erklärte Vollmer im Gespräch mit der OP.

In schlechtem Zustand ist zurzeit der zweite Kunstrasenplatz. „Den haben wir vernachässigt, da wir ihn für den Hessentag benötigen“, sagte Vollmer und ergänzte, die Stadt werde nach dem großen Fest im Jahr 2010 dafür sorgen, dass alle verwendeten Anlagen wieder in Schuss gebracht werden.

Martin Schuldt, zuständig bei der Stadt für Hochbauarbeiten, stellte die Planungen für die Sanierung der Tribüne vor. Die Dach- und die Außenverkleidung werden ersetzt. Der Sockel soll abgedichtet und neu verputzt werden. Die Stadt lässt die Seitenfenster ersetzen und die Außentüren, das Eingangstor und ein Stück Zaun erneuern sowie ein neues Tor aufbauen. Für die Tribüne ist die Beschichtung des Bodens und eine Überarbeitung der Bänke vorgesehen.Insgesamt kosten die Arbeiten laut Schuldt rund 220 000 Euro – die Finanzierung erfolgt über das Konjunkturpaket II.

von Florian Lerchbacher

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

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