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Wo Rap auf Rock trifft

Konzert Wo Rap auf Rock trifft

Drei Rockbands und drei Rapper holen die "Fettfingaz" am Samstag nach Stadtallendorf - für den Brückenschlag zwischen den beiden Musikrichtungen ist die heimische Band selber zuständig.

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Am Samstag prägt Musik den Heinz-Lang-Park.

Quelle: Archivfoto

Stadtallendorf. Am Samstag ab 18 Uhr heißt es zum zweiten Mal in der Geschichte der Stadtallendorfer Kunst- und Kulturtage „Rock meets Rap im Park“ - eine Veranstaltung, die sich besonders an jüngere Zuhörer richtet, zu der aber natürlich Gäste aller Altersklassen willkommen sind.

„Da werden die Ohren Augen machen“, kündigt Sven Dajczak an - der in Stadtallendorf als Bruda Sven bekannt ist, aber auch bei den „Fettfingaz“ mitspielt. Die heimische Band organisiert mit Unterstützung von Michael Feldpausch das Konzert im Heinz-Lang-Park - und ist selber dafür zuständig, mit ihrer Crossover-Musik aus Rap und Rock den Übergang zwischen den beiden Stilrichtungen zu schaffen.

Es treten schließlich neben den „Fettfingaz“ noch drei Rapper und drei Rockbands auf. Aufseiten der Sprechmusiker sind zunächst die „Annere Kinna“ aus Neustadt vertreten: Drei lebensfrohe Jungs, so Dajczak, die mit Wortwitz für Unterhaltung sorgen wollen und sich in ihren Texten dem Lebensalltag widmen.

Harte Texte und harte Musik

Des Weiteren tritt „Phasenkind“ auf, der anspruchsvollen Rap macht und auch schon mit „Motrip“ im Studio Songs aufnahm. Dritter im Bunde der Hiphoper ist „Smokey“, der ebenfalls aus Stadtallendorf stammt, nach rund zehn Jahren ein weiteres Album präsentiert und sich, wie Dajczak herausstellt, als Battlerapper einen Namen gemacht hat.

Nach den sicherlich teilweise harten Texten steht dann harte Musik auf dem Programm. Gegen 20 Uhr wollen die fünf „Fettfingaz“ mit ihren „Liedern, die das Leben schreibt“, für Unterhaltung sorgen.

Danach wird es endgültig rockig: Die zweite Band heißt „The Flims“. Ein Geheimtipp, wie Dajczak erklärt - der selber eine Empfehlung bekommen hatte, die Marburger Combo nach Stadtallendorf zu holen.

Es folgt dann die Cover-Band „Benli“ aus Cölbe, bestehend aus einem Vater und zwei Söhnen. „Das wird die Überraschung des Abends. Die drei spielen gnadenlos geile Coversongs“, freut sich Dajczak auf den Auftritt.

Den Abschluss macht dann „Marspol“ aus Gießen. „Die Band war schon mit einigen deutschen Popstars auf Tour“, stellt der Organisator heraus und kündigt an, dass die Headliner der Veranstaltung - also quasi der Hauptact - deutschsprachigen Rock macht. „Da kamen wir auch nur über Connections ran“, resümiert Dajczak, der auf zahlreiche Zuschauer und vor allem gutes Wetter hofft. Denn das hatte bei der Premiere im vergangenen Jahr nicht wirklich mitgespielt.

von Florian Lerchbacher

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