Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
„Wir kamen noch nie mit leeren Händen heim“

Motorsportclub „Wir kamen noch nie mit leeren Händen heim“

Bei der TV total Stock Car Crash Challenge belegte der Motorsportclub aus Schwabendorf einen zweiten Platz.

Voriger Artikel
Jugendliche wollen am Ortsrand bleiben
Nächster Artikel
Japaner reisen 10.000 Kilometer für die alte Linde

Umjubelt von 45.000 Menschen fährt das Stock-Car des Pro Sieben-Teams in die Arena auf Schalke. Auf dem Dach sitzen Alex Christensen (von links) Rolfe Scheider und Oli Petszokat. Sie werden chauffiert von Kai-Uwe Fritsch vom Motorsportclub Schwabendorf.

Quelle: Privatfoto

Schwabendorf. Die TV total Stock Car Crash Challenge ist vorbei und die Fahrzeuge, die der Motorsportclub (MSC) Schwabendorf für Pro Sieben gebaut hatte, sind wieder daheim – selbstverständlich total verbeult. Und das Team des MSC ist damit mehr als zufrieden. „Oli P. hat den zweiten Platz gemacht. Das war ein schönes Trostpflaster. Wir haben uns eigentlich nicht so viel erhofft“, sagte Thomas Lins im Gespräch mit der OP.

Er und seine Teamkollegen vom MSC haben mittlerweile zum fünften Mal Autos für die Show von Stefan Raab gebaut (die OP berichtete). Diesmal starteten sie für das Team von Pro Sieben. Ihre prominenten Fahrer waren Oliver Petszokat, Rolfe Scheider und Alex Christensen. Eigentlich sollte ja Mandy Capisto, Sängerin der Band Monrose, am Steuer eines der drei Stock-Cars sitzen. „Die ist aber beim Training voll in die Bande gerammelt und hat sich überschlagen“, sagte Lins, der die 19-Jährige gemeinsam mit einem weiteren Helfer aus dem Auto herausgezogen hatte. Mandy erlitt ein Schleudertrauma.

Für sie ging Oli P. als Ersatzfahrer an den Start – im Nachhinein betrachtet ein Glücksgriff: Oli P. hat die fünfte Platzierung in Folge für die Schwabendorfer nach Hause gefahren. „Wir kamen bisher noch nie mit leeren Händen nach Hause“, sagte Lins stolz. Viel Arbeit hatten die Schwabendorfer, die auch als Mechaniker in der Boxengasse tätig waren, am Renntag nicht. „Wir hatten zwei platte Reifen und eine kaputte Hinterachse“, berichtete Lins. Ansonsten blieben die Fahrzeuge während des ganzen Rennens über fahrtüchtig – ein Zeichen für die gute Qualität der Schwabendorfer Stock-Car-Schmiede. Wenn es nach den Motorsportfreunden geht, sind sie im nächsten Jahr wieder mit von der Partie.

von Tobias Hirsch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr