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Windenergie soll die Kirchhainer Kassen füllen

Windenergieparks im Stadtgebiet Windenergie soll die Kirchhainer Kassen füllen

Die Bemühungen der Stadt Kirchhain zur Errichtung von Windenergieparks im Stadtgebiet kommen gut voran. Das berichtete Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr.

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Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Der Ausschuss tagte am Montagabend unter Vorsitz von Professor Erhard Mörschel (CDU).

Die Firma Abo Wind habe im Auftrag der Stadt sieben stadteigene und geeignete Flächen für den Bau von Windrädern gefunden. Auf zwei dieser Flächen überstreiften die Rotoren benachbarte Grundstücke privater Eigentümer. Dort könne nur mit Zustimmung der Grundstückseigentümer gebaut werden, erklärte Kirchner.

Das gelte auch für den unerlässlichen Wegebau. Die vorhandenen Feldwege seien für den Einsatz schwerster Maschinen nicht geeignet. Auch für den Wegebau werde Grund privater Eigentümer benötigt, stellte der Bürgermeister klar. Mit allen Eigentümern seien bereits Gespräche geführt worden.

Wenn sich auch nur ein Eigentümer den Windkraft-Plänen widersetze, sei der jeweilige Standort gestorben, beantwortete Kirchner eine entsprechende Frage des Ausschussvorsitzenden.

Die Windkraft kann für die Stadt zu einer guten Einnahmequelle werden. Der Bürgermeister sprach von einer Beteiligung an den Stromerlösen in Höhe von 6,5 Prozent, mindestens aber 30.000 Euro pro Jahr und Windrad. Hinzu kämen Gewerbesteuereinnahmen. Die Stadt wolle möglichst viel der Wertschöpfung aus der Windenergie in der Region halten. Deshalb seien Beteiligungen der Bürger bis zu 100 Prozent an den Windrädern möglich.

Außerdem behalte sich die Stadt vor, die Anlagen ganz oder teilweise zu kaufen.

von Matthias Mayer

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