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Willkommener Geldsegen

Förderung für SV Emsdorf Willkommener Geldsegen

Mit viel Engagement und mit Hilfe des Landes Hessen saniert der SV Emsdorf sein Sportgelände.

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Eckhard Wind, Vorsitzender des SV Emsdorf (Mitte) zeigt den Bewilligungsbescheid, den er aus den Händen von Professor Heinz Zielinski (rechts daneben) erhalten hat. Foto: Jonas Hielscher

Emsdorf. 75000 Euro kosten einige Erneuerungen rund um das Sportheim. 25.000 Euro steuert das Land bei, 7.500 Euro kommen vom Sportkreis Marburg Biedenkopf. Die Stadt Kirchhain hilft, indem sie einige Baumaschinen zur Verfügung stellt.

Drei große Bauabschnitte hatte der SV Emsdorf für dieses Jahr geplant, zwei sind bereits abgeschlossen. Der Rasenplatz erhielt einen Ballfangzaun und die zum Teil abgerutschte Böschung am Sportheim wurde neu aufgeschüttet. Als letzte Investition steht nun der Austausch des Heizkessels an. Mehr als 500 Liter Heizöl lassen sich jährlich durch den Einbau neuer Heiztechnik sparen, berichtet der Pressewart des Vereins Rainer Jüngst.

Da kam der Geldsegen aus Wiesbaden gerade recht. Professor Heinz Zielinski, Abteilungsleiter Sport im hessischen Innenministerium, übergab den Bewilligungsbescheid über 25000 Euro. Das Geld stammt aus dem Fonds zur Förderung von Sportvereinen.

Vor drei Jahren hatte der SV Emsdorfer schon einmal Geld aus diesem Topf erhalten. Wie Zielinski berichtete, hat das Land aus diesem Fond schon 1100 Projekte in ganz Hessen unterstützt. Für diese seien in den vergangenen sechs Jahren mehr als 30 Millionen Euro ausgegeben worden. Der Erste Stadtrat Dietmar Menz weiß das zu schätzen: „ Oft wollen wir den Vereinen helfen, doch wir haben kaum finanziellen Spielraum. Deshalb sind wir froh, wenn wir zum Beispiel mit dem Ausleihen eines Baggers unterstützen können“, sagte er.

Der SV Emsdorf ist mit Abstand der größte Verein des Kirchhainer Stadtteils. Fast jeder zweite der knapp 850 Einwohner Mitglied des Vereins. Der SV Emsdorf stellt derzeit zwei Senioren-Fußballmannschaften und ist bei Jugendfußball in einer Spielgemeinschaft an zehn Mannschaften beteiligt. Darüber hinaus gibt es die Sportgruppen Kinderturnen, Damengymnastik und den angegliederten Faschingsverein.

„Sie können sich ja denken was da jedes Jahr allein an Energiekosten auf uns zukommt“, erzählt Rainer Jüngst am Abend der Geldübergabe. „Wir haben vor einigen Jahren bereits Sonnenkollektoren auf dem Dach installiert. Vor drei Jahren wurde das Sportheim nach moderner Art energetisch aufbereitet. Der Einbau eines neuen Brennwertkessels ist ein weiterer Schritt und der letzte für dieses Jahr.“

Mit dem Geld vom Verein und den Bezuschussungen werden die Erneuerungen voraussichtlich komplett abgedeckt. Sollte vielleicht Geld übrig bleiben, denkt der Verein bereits über die Erneuerung der großen Terrasse vor dem Sportheim nach. Diese ist so alt wie das Gebäude selbst, rund 39 Jahre.

von Jonas Hielscher

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