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Wiesen und Weiden liefern Wärme für Großseelheim

Biogasanlage Wiesen und Weiden liefern Wärme für Großseelheim

Fünf Privatleute planen den Bau einer Biogasanlage in Großseelheim. Kirchhains Stadtverordnete stimmten der Änderung des Flächennutzungsplanes zu.

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So könnte die geplante Biogasanlage aussehen, die fünf Privatleute aus Großseelheim und Mardorf 600 Meter südwestlich der Ortslage von Großseelheim planen. Die Stadtverordnetenversammlung hat einem Aufstellungsbeschluss zugestimmt. Jetzt wird überprüft, ob dort eine Biogasanlage gebaut werden darf.

Quelle: Montage: Patrik Naumann

Großseelheim. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kirchhain hat den Flächennutzungsplan der Feldgemarkung Heinrichstal bei Großseelheim geändert, um dort den Bau einer Biogasanlage zu ermöglichen.

Biogasanlage Heinrichstal soll die Anlage heißen, die fünf Landwirte und Unternehmer aus Großseelheim und Mardorf, südwestlich von Großseelheim errichten wollen. Geplant ist, auf einer rund 10 000 Quadratmeter großen Ackerfläche eine 500 Kilowatt starke Biogasanlage zu errichten, die der Strom- und Wärmeerzeugung dienen soll. Potenzielle Abnehmer der Wärme sollen die Schule und der Kindergarten am Sonnenwiesenweg in Großseelheim, die Kirche und private Gebäude in der Altsortslage sein.

In der Biogasanlage verwertet werden soll insbesondere der Grünschnitt von Wiesen und Weiden, die aufgrund des Rückgangs der Milchviehhaltung zukünftig nicht mehr benötigt und bewirtschaftet würden, steht in der Beschlussvorlage.

von Tobias Hirsch

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