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Wieder profitiert ein Spielplatz

Stadtallendorf Wieder profitiert ein Spielplatz

Aller Voraussicht nach endet das Programm „Soziale Stadt“ in Stadtallendorf im Sommer 2014. Vorher gibt es aber Hoffnung auf einen ursprünglich nicht erwarteten zusätzlichen Förderbescheid.

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Der Umbau des Heinz-Lang-Parks ist das größte Projekt, das mit dem Programm gefördert wurde.

Quelle: Mayer

Stadtallendorf. Der Heinz-Lang-Park mit neuer Skateranlage und dem Abenteuerspielplatz gelten als Aushängeschilder für das Programm „Inseln in der Stadt“.

Unter diesem Titel läuft das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ in Stadtallendorf seit mittlerweile mehr als zehn Jahren. Diese Zahlen zeigen die Dimension des Programms für die zweitgrößte Stadt des Landkreises: 5,7 Millionen Euro wurden für vom Programm geförderte Projekte ausgegeben. Dafür erhielt Stadtallendorf bisher 2,8 Millionen Euro Zuschuss.

Trotz aller Kürzungen am Programm durch Bund und Land besteht inzwischen sogar berechtigte Hoffnung, dass die Stadt noch einen weiteren, außerplanmäßigen Zuschussbescheid erhalten wird. „Die Signale dafür sind positiv“, erläuterte Projektleiter Markus Hirth bei seinem aktuellen Zwischenbericht im Fachausschuss.

Unverkennbar ist aber auch, dass sich das Programm in Stadtallendorf in seiner letzten Phase befindet. Denn die Liste der offenen Vorhaben ist inzwischen vergleichsweise klein geworden. 13 Projekte sind inzwischen abgeschlossen worden, vom Park bis zum Südstadt-Kiosk im Iglauer Weg.

Doch es gibt nach wie vor Bedarf: Eine Neugestaltung des Spielplatzes in der Dresdner Straße steht an. Die Spielgeräte dort sind erheblich in die Jahre gekommen. Es fehlt an Wegen zu den nahen Wohnhäusern. Bis Mitte November verschwinden die alten Geräte. Ab dem Frühjahr folgt dann die Umgestaltung.

Und dabei spielen die Anwohner eine aktive Rolle. Bei einem Aktionstag Ende März arbeiten sie mit. Das soll auch die Identifikation mit dem Spielplatz fördern. Auf ein anderes Vorhaben warten einige Stadtallendorfer schon lange. So sollen Überwege über die Bahngleise an der Dresdner Straße entstehen. Ein Zaun an gefährlichen Stellen soll künftig verhindern, dass vor allem Kinder unvermittelt über die Gleise laufen.

von Michael Rinde

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