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Gewerbegebiet bekommt neue Zufahrt

Unfallschwerpunkt Gewerbegebiet bekommt neue Zufahrt

Die Kreuzung Alsfelder Straße und Lauterbacher Straße ist zu Stoßzeiten regelmäßig überlastet. Nun kommt Entlastung für den zu- und abfließenden Verkehr in und aus Richtung Gewerbegebiet.

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Beim ersten Spatenstich griffen zur Schaufel (von links): Polier Burkhard Ochs, Zimmermeister Thomas Würz, Stadträtin Karin Piel­sticker, Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif, Thomas Barg, Geschäftsführer von Geißler Infra GmbH, Armin Grutschus, ­Geschäftsführer Bauunternehmen Geißler und Geißler Infra GmbH, sowie Bürgermeister Olaf Hausmann.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Mehrere schwere Unfälle haben sich an der Kreuzung bereits ereignet. Der Bau eines Kreisverkehrs ist im Gespräch. Erste Abhilfe leistet eine leistungsfähige zweite Erschließungsstraße, die das Gewerbegebiet Ost von der Niederrheinischen Straße aus erreichbar machen soll.

Zum ersten Spatenstich für diese Straße luden die Stadt Kirchhain und die ausführende Kirchhainer Baufirma Geißler ein. Der Bedeutung für die verkehrliche Entwicklung der Stadt angemessen, besuchten Stadtverordnete und Magistratsmitglieder aller im Stadtparlament vertretenen Parteien das Ereignis, das am Ende der Sonnenallee stattfand – passenderweise bei Sonnenschein.

Bürgermeister Olaf Hausmann (SPD) sprach von einem guten Tag für Kirchhain. Das Gewerbegebiet mit seinen Einkaufsmöglichkeiten bekomme direkt aus Richtung Stadt eine zweite leistungsfähige Zufahrt. In Verhandlungen mit Hessen Mobil sei es gelungen, für den Verkehr aus Richtung Langenstein die Genehmigung für eine Linksabbiegespur zu bekommen. Diese sei ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die vereinzelt genutzte Zufahrt über die nicht ausgebaute Straße In den Steinen sei einem großen Verkehrsaufkommen nicht gewachsen und für diese auch nicht gebaut, erklärte der Bürgermeister.

Diplom-Ingenieur Thomas Barg, Geschäftsführer der Geißler Infra GmbH, schätzte, dass das Straßenbau-Vorhaben im April kommenden Jahres abgeschlossen werden könne. Die künftige Zufahrt erfolgt von der Niederrheinischen Straße aus in Nähe des Stadteingangs.

Thomas Barg kündigte zudem für das kommende Jahr viele Bauaktivitäten entlang der Straße an. Wie bereits berichtet wird die Firma Geißler ihren Betriebshofs dorthin verlegen und eine Recycling-Anlage für Baumaterial bauen. Der Rauschenberger Zimmermeister Thomas Würz baut für sein Holzbau-Unternehmen eine neue Produktionsstätte, und die Solar-Wagner erweitert sich direkt neben seinem jetzigen Standort.

von Matthias Mayer

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