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Weinfest steht und fällt mit Kosten

Weindorf Weinfest steht und fällt mit Kosten

Ob es eine Wiederkehr des beim Stadtallendorfer Hessentags so beliebten Weindorfes geben wird, hängt von einer „Machbarkeitsstudie“ ab, die die Verwaltung erstellen soll. Das beschloss das Stadtparlament.

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Beim Hessentag gab es häufig Hochstimmung im Weindorf mit seiner kleinen Aktionsbühne.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Bereits einen Tag nach Ende des 50. Hessentags hatte es Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) bereits angekündigt: Das Weindorf soll in Stadtallendorf möglicherweise zu einer dauerhaften Institution werden – zumindest in Form eines dreitägigen Weinfestes und am selben Standort. Während des Hessentags war das Weindorf ein Anziehungspunkt für die Gäste aber auch die Einheimischen. Der Standort auf der parkähnlichen Grünfläche mit kleinem Teich gleich neben der Stadthalle war offenbar ideal. In seiner jüngsten Sitzung verständigte sich das Stadtallendorfer Stadtparlament zunächst darauf, von der Verwaltung die Voraussetzungen für ein Weinfest prüfen zu lassen.

In der Sache bestand gleich Einigkeit unter den Stadtverordneten. Strittig war lediglich, mit welchen Schritten es in den nächsten Monaten weitergehen soll. Die CDU-Fraktion wollte bereits den Magistrat mit der Erstellung eines Konzeptes beauftragten, schwenkte dann aber auf einen Änderungsantrag der SPD um. Darin ist zunächst eine Art „Machbarkeitsprüfung“ angepeilt, bei der auch die Kosten ermittelt werden sollen. „Wir waren schon etwas überrascht über den CDU-Antrag, nachdem der Bürgermeister eine Wiederkehr des Weindorfes schon gleich nach dem Hessentag angekündigt hatte“, sagte Wolfgang Salzer (SPD).

von Michael Rinde

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