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Wechsel an der Spitze des Ortsgerichtes Stadtallendorf

Kirchhain Wechsel an der Spitze des Ortsgerichtes Stadtallendorf

Ein teilweiser Generationswechsel vollzog sich nunmehr beim Ortsgericht Stadtallendorf 2, das die Stadtteile Niederklein und Schweinsberg umfasst.

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Zum Foto stellten sich (von links) Markus Becker, Wilhelm Brand, Hermann Görge und Amtsgerichtsdirektor Edgar Krug. Es fehlt: Klaus Hütten.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Der Vorsteher des Ortsgerichts Stadtallendorf 2, Hermann Görge, und der Ortsgerichtsschöffe Wilhelm Brand wurden durch den Kirchhainer Amtsgerichtsdirektor Edgar Krug in Kirchhain aus dem Amt verabschiedet.

Aufgrund ihres Alters standen die beiden Niederkleiner nicht mehr für das Amt zur Verfügung, denn Görge ist 84 Jahre alt und Brand 74 Jahre. Wilhelm Brand gehörte dem Ortsgericht seit 1971 an; Hermann Görge bekleidete das Ehrenamt seit 1976.

Edgar Krug erinnerte sich, im Jahr 2009 als eine seiner ersten Amtshandlungen beim Kirchhainer Amtsgericht Hermann Görge zu 60 Jahren und Wilhelm Brand zu 50 Jahren im öffentlichen Dienst gratuliert zu haben.

„Die ehrenamtlichen Tätigkeiten sind von unschätzbarem Wert“, erklärte der Amtsgerichtsdirektor. Das gelte für die Ortsgerichte in besonders verantwortungsvoller Weise. Er bezeichnete die Ortsgerichte als Schnittstelle zwischen der Justiz und den Bürgern.

Die Ortsgerichte würden aber nicht nur von der Justiz, sondern zunehmend auch von den Bürgern in Anspruch genommen. So würden deren Dienstleistungen beispielsweise bei Ehescheidungen in Anspruch genommen, wenn es darum gehe, den Wert von Grundstücken oder Sachwerten zu schätzen, sagte Krug.

von Klaus Böttcher

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