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„Was mach' ich mit Cedric?"

Stadtallendorf „Was mach' ich mit Cedric?"

Die Baustellen nerven. Manche Stadtallendorfer geraten dadurch in eine regelrechte Zwickmühle. Doch die Stadt rechnet damit, dass sich die Lage bald entspannt.

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Claudia Justus und ihr Sohn Cedric. Die Baustellensituation in Stadtallendorf macht der ganzen Familei zu schaffen.

Quelle: Nadine Weigel

Stadtallendorf. Claudia Justus hat ein Problem: Es ist klein, blond und zuckersüß. Claudia Justus und ihr Mann sind beide berufstätig. Allerdings ist ihr Sohn Cedric mit 20 Monaten noch zu jung für den Kindergarten. Normalerweise ist diese Tatsache kein Problem. Aber seitdem sich die Verkehrssituation in Stadtallendorf verschärft hat, stellt Cedric sehr wohl ein Problem dar.

„Was soll ich mit ihm machen?“, fragt Claudia Justus und gibt ihrem Sprössling einen Kuss. Der Knackpunkt ist folgender: Die 38-Jährige fängt um 14.30 Uhr im Edeka in der Beethovenstraße an zu arbeiten. Ihr Mann beendet seine Schicht bei einem Stadtallendorfer Unternehmen um 14 Uhr. „Normalerweise haben wir uns im fliegenden Wechsel mit der Betreuung von Cedric abgelöst“, sagt die Verkäuferin und betont: „Das geht jetzt nicht mehr.“ Anderthalb Stunden habe sie am Dienstagmorgen von ihrem Wohnort in der Habichtsraße bis zu ihrem Arbeitsplatz gebraucht.

Die Stadt reagierte am Dienstag auf die vermehrten Staus und richtete eine weitere Umleitung über das alte Dorf ein. Gestern herrschten größere Schwierigkeiten noch an der Kreuzung Wetzlarer Straße / Lilienthalstraße. Dort regelten noch bis abends Polizisten den Verkehr.Müller rechnet jedoch damit, dass sich die Lage in den kommenden Tagen weiter entspannen wird.

von Nadine Weigel

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