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Was lange währt, wird endlich gut

Wohra-Renaturierung Was lange währt, wird endlich gut

„Es ist gut, dass es endlich losgeht.“ Dieser Satz fiel am Montag beim „ersten Spatenstich“ zur Renaturierung des Unterlaufes der Wohra am Kirchhainer Sandfang immer wieder.

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In Ermangelung von Sand und Erde fiel der „erste Spatenstich“ zur Wohra-Renaturierung noch symbolischer aus, als sonst bei solchen Anlässen üblich. Von links: Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif, Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner, Bauunternehmer Helmut Räuber, Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle, Cölbes Bürgermeister Volker Carle, Thomas Böthe, Geschäftsführer des Wasserverbandes Lahn-Ohm und Konrad Weppler, Leitender Baudirektor beim Regierungspräsidium Gießen.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Mit diesem Satz bezogen sich die Ehrengäste auf die lange Planungsphase für dieses 2,01 Millionen Euro teure Projekt des für den Hochwasserschutz in der Region zuständigen Wasserverbandes Lahn-Ohm. Während dieser hatte es wiederholt Änderungen und Neuplanungen gegeben.

„Wir wollten die Kirchhainer Bürger und die Landwirtschaft bei den Planungen mitnehmen“, begründete der Marburger Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Bündnis 90/ Die Grünen) die lange Planungszeit. „Die sorgfältige Planung hat sich gelohnt, Kirchhain bekommt jetzt durch die Renaturierung und den Deichbau einen zuverlässigen Hochwasserschutz für sein Gewerbegebiet bis zur Frankfurter Straße“, erklärte Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif. Der Kirchhainer Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) hob die Funktion des unteren Wohratal und des Sandfangs als geschützter Ort für die Natur und als beliebtes Naherholungsgebiet für die Kirchhainer hervor. Er freue sich über die Aufwertung, die das Gebiet durch die Renaturierung erfahre, und hoffe, dass die Umgebung rund um den Sandfang-See noch an Attraktivität gewinne.

von Matthias Mayer

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