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Wandern wie im Urlaub

Wanderung Wandern wie im Urlaub

Bilderbuchwetter zog am Sonntag die Wanderer hinauf zum idyllisch gelegenen Sportplatz, denn hier startete die vierte Burgwaldwanderung des SV Langendorf.

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Entspanntes Wandern durch Wald und Flur bot die Burgwaldwanderung des SV Langendorf. Foto: Karin Waldhüter

Langendorf. Wer an diesem Morgen früh auf die drei unterschiedlichen Strecken ging, der wurde gleich doppelt belohnt. Einmal mit der Schönheit der gerade erwachenden Natur und zum anderen mit dem Blick auf sanft wabernden Nebel, der sich in den Tälern noch gegen die Kraft der Sonne stemmte und so für eine besonders romantische Stimmung sorgte. Gegen acht Uhr waren an diesem Morgen vor allem diejenigen Wanderer unterwegs, die sich die längste Wanderstrecke mit insgesamt 18,6 Kilometern vorgenommen hatten. Etwas mehr Zeit konnten sich die Wanderer nehmen, die auf die 6,7 Kilometer oder 10,8 Kilometer langen Strecken gingen.

Zum vierten Mal richteten die Mitglieder des SV Langendorf in diesem Jahr mit 50 Helfern die Burgwaldwanderung aus. Über 140 Wanderer hatten im vergangenen Jahr die Strecken in Angriff genommen. „Eine Größenordnung, die wir auch in diesem Jahr wieder anpeilen“, gab Ben Bender, einer der vier Vorsitzenden, die Zielrichtung am Morgen aus. Doch ganz erfüllte sich der Wunsch des Vorsitzenden nicht, denn insgesamt waren es am Ende 82 Teilnehmer die sich auf die Stecken machten. „Das sind schon beträchtlich weniger“, resümierte Bender am Ende und sah in den vielen Konkurrenzveranstaltungen die Ursache.

Nach der Fusion des Turn- und Gymnastikvereins und des Freizeitsportverein Langendorf vor vier Jahren, war die Idee entstanden, neben dem ständigen Übungsangebot eine zentrale und familientaugliche Sportveranstaltung anzubieten.

Ging die lange Strecke im vergangenen Jahr in Richtung Franzosenwiesen, führte die ausgeschilderte Strecke die Wanderer in diesem Jahr in den östlichen Burgwald in Richtung Kellerwald. Vorbei an Feldern, Wiesen und Wäldern boten die anspruchsvollen Wege herrliche Ausblicke auf die sie umgebenden Täler und Höhen. Neben dem sportlichen Aspekt erwartete die Wanderer an Vollmersborn, dem ersten Rastpunkt, auch ein geschichtlicher Beitrag. An der erst kürzlich neu gestalteten Quelle wartete Kurt Schneider mit vielen Informationen rund um den Rastplatz. An zwei weiteren Rastpunkten gaben es ebenfalls Getränke und Obst zur Stärkung.

Thorsten Schröder, der mit seiner Frau Silvia und Töchterchen Olivia auf der langen Strecke unterwegs war, gefiel die Route. „Die Wanderwege sind naturbelassen, man hört kein Auto und fühlt sich wie im Urlaub, obwohl man hier wohnt“, erklärt der junge Familienvater aus Wohra.

Die größte Gruppe stellte der TSV Haina mit acht Teilnehmern. Die älteste Teilnehmerin (Margaretha Schneider, 73) und der jüngste Starter (Julian Lindner, ein Jahr und vier Monate) kamen aus Langendorf.

von Karin Waldhüter

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