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Waffenbesitz kommt einen Ex-Soldaten teuer

Gerichtsverfahren Waffenbesitz kommt einen Ex-Soldaten teuer

Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat musste sich in einer Berufungsverhandlung vor dem Marburger Landgericht wegen des unerlaubten Besitzes von verbotenen Messern und Munition verantworten.

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Ein ehemaliger Soldat aus der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne musste sich wegen Besitzes unerlaubter Messer verantworten.

Quelle: Privatfoto

Neustadt. Im Januar war der 40-jährige in erster Instanz wegen des unerlaubten Besitzes von zwei verbotenen Messern und Munition, für die er keine Besitzberechtigung nachweisen konnte, zu einer Geldstrafe von 2.100 Euro verurteilt worden.

Einen Freispruch erhielt er zu dem Vorwurf, das Material aus Bundeswehrbeständen gestohlen und weiterverkauft zu haben. Berufung hatte die Staatsanwältin eingelegt, weil ihrer Meinung nach die Geldstrafe zu gering ausgefallen war: „Das Urteil war in beiden Teilbereichen nicht Tat- und Schuldangemessen. Auch für den Diebstahlvorwurf hätte er verurteilt werden müssen“, erklärte sie.

Nach einem häuslichen Streit in 2008 hatte die Freundin den Soldaten angezeigt und ihn des Besitzes von verbotenen Messern und Munition bezichtigt. Während der darauffolgenden Hausdurchsuchung hatte die Polizei in einem Tresorwürfel zwei sogenannte Fallmesser, 100 Patronen Kleinkalibermunition, zwei Flintenlaufgeschosse und 111 Kartuschenpatronen sowie anderes bundeswehreigentümliches Material sichergestellt.

von Alfons Wieber

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