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Wache bekommt ein Übergangsquartier

Sanierung Wache bekommt ein Übergangsquartier

An der Tribüne des Herrenwaldstadions laufen die Sanierungsarbeiten schon. Ende Oktober will die Stadt Stadtallendorf auch mit dem Bau einer neuen Rettungswache an der B 454 beginnen.

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Junge Nachwuchsfußballer trainierten gestern auf dem Rasen des Herrenwaldstadions. Das Tribünengebäude wird zurzeit saniert. Es ist komplett eingerüstet.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Ein Schmuckstück ist das Rettungswachen-Gebäude an der Bundesstraße 454 wahrlich nicht. Das Konjunkturpaket II von Land und Bund macht jetzt den Neubau möglich. Zusätzlich entstehen dort die neuen Räume für die Bereitschaftsdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte. Als Bauherr tritt die Stadt auf. Sie wird die Wache und die Arzträume dann an die Rettungsdienst Mittelhessen GmbH und die niedergelassenen Ärzte vermieten.

Zum 1. Juli nächsten Jahres müssen zumindest die Mediziner umgezogen sein. Dann läuft der Mietvertrag für die bisherigen Räume in der Albert-Schweitzer-Straße aus (die OP berichtete). Die Stadtallendorfer Rettungswache, die ständig mit einem Rettungswagen samt Sanitätern besetzt ist, hat auch schon ein Ausweichquartier für die Bauzeit gefunden. Das Provisorium ist nicht weit entfernt von der jetzigen Wache: „Wir haben Räume in der ehemaligen Stadtmission in der Haartsiedlung angemietet“, erläutert Markus Müller. Er ist Geschäftsführer der Rettungsdienst Mittelhessen GmbH. Zurzeit lässt das Unternehmen die Räume für die Belange der Sanitäter umbauen.

Ein anderes Bauprojekt, dass mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket II bezahlt wird, läuft inzwischen. Die Tribüne des Herrenwaldstadions wird saniert, der Beton wird aufgearbeitet. Die Tribüne braucht unter anderem eine neue Dacheindeckung. Hinzu kommt eine Fassadensanierung und die Erneuerung der Fenster. Beim Kindergartengebäude in der Schillerstraße, für das 600.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II eingeplant sind, gibt es zumindest eine Vorentscheidung: „Es läuft alles auf eine Sanierung hinaus. Sie ist günstiger als ein Neubau, den wir alternativ geprüft haben“, sagt Vollmer.

von Michael Rinde

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